Die Operette spielt während des Karnevals in Venedig Mitte des 18. Jahrhunderts.
Erster Akt:
Bild: Platz am Canale grande
Herzog Guido von Urbino ist in Venedig dafür bekannt, dass er in puncto Frauen nichts anbrennen lässt. Besonders während des Karnevals ist er darauf erpicht, seine Frau mit einer anderen Schönen zu betrügen. Zu diesem Zwecke hat er die Senatoren der Stadt mit ihren Gattinnen zu einem Maskenball eingeladen. Weil aber die Senatoren wissen, was der Lüstling im Schilde führt, haben sie beschlossen, ihre Frauen zu Hause zu lassen. Bartolomeo Delaqua geht sogar noch einen Schritt weiter: Er will seine ihm Angetraute während des Balles im außerhalb der Stadt gelegenen Kloster unterbringen und statt ihrer deren Zofe Ciboletta als Begleitperson mitnehmen. Dieser Plan ist Herzog Guido zu Ohren gekommen. Ausgerechnet die rassige Barbara soll nicht an seinem Fest teilnehmen? Dies muss unter allen Umständen verhindert werden, ist sie doch in diesem Jahr das Objekt seiner Begierde! Er hat sie zwar noch nicht gesehen, aber was man so alles über sie berichtet, hat seine Neugierde geweckt.
Caramello ist nicht nur Guidos Leibbarbier, sondern auch sein Faktotum, das ihm schon so oft in peinlichen Situationen geholfen hat. Er erhält den Auftrag, Barbara Delaqua aufzuspüren und seinem Palazzo zuzuführen.
Die schöne Barbara wiederum verspürt überhaupt keine Lust, den Plänen ihres Mannes Folge zu leisten. Sie ist vielmehr ebenfalls darauf aus, sich während des Karnevals zu amüsieren. In solchen Notsituationen pflegt sie, mit dem Fischermädchen Annina die Kleider zu wechseln, um in deren Rolle zu schlüpfen. Mit Annina verbindet sie eine alte Freundschaft, schließlich hatten beide schon als Säuglinge dieselbe Amme gehabt. Barbara hat einen Verehrer, von dem ihr Gatte nichts weiß. Es ist sein Neffe, der charmante Seeoffizier Enrico Piselli. Mit ihm will sie heute das Karnevalstreiben genießen.
Caramello hat herausgefunden, dass ein Gondoliere Delaquas Frau zum Kloster bringen soll. Also drückt er dem jungen Mann ein erkleckliches Sümmchen in die Hand, und schon ist Caramello zu dem bestellten Gondoliere geworden. Jetzt hat er leichtes Spiel, die Schöne seinem Herrn und Meister zuzuführen.
Quelle
eine Personalisierte Briefmarke dazu ( ich glaube entworfen von unserem Mitglied Gerhard)

und einen Sonderstempel gibt es auch zu diesem Anlass am 22. 7. 2010
lg
Michaela
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Liebe Sammlergrüsse
Eure Michaela