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 Vorphilatelie Österreich - Briefe aus der Vormarkenzeit

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AutorNachricht
Cantus
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BeitragThema: Vorphilatelie Österreich - Briefe aus der Vormarkenzeit   Sa Nov 29, 2008 10:09 pm

Hallo zusammen,
ich bin leider kein Kenner der Materie, die ich hier vorstellen will, möchte aber doch den Blick einmal weit in die Vergangenheit werfen und solche Poststücke zeigen, die etwa in der Zeit zwischen 1800 und 1850 befördert worden sind. Vielleicht gibt es unter den Betrachtern dieses Themas welche, die mit ihrem speziellen Fachwissen Erläuterungen zu den gezeigten Briefen geben können, ich baue das dann gerne in den jeweiligen Einzelbeitrag ein, sodass dann Bild und Erläuterung zusammen betrachtet werden können.

Die Abbildungen sind in aller Regel in Originalgröße, wo sich das machen lässt. Texte jedoch, z.B. Briefinnenseiten, oder Siegel, die die Briefe verschlossen hatten, werden der besseren Lesbarkeit wegen vergrößert dargestellt. Heute zeige ich nur einige Beispiele, im Laufe der nächsten Wochen soll da aber noch einiges nachfolgen.

Beste Grüße
Cantus




Faltbrief von Wien nach Steyr, gelaufen am 7. April 1826:




Vorderseite





Rückseite





Briefinnenseite




Vorderseite eines Faltbriefes, gelaufen von Pohrlit nach Wien, genaues Datum nicht mehr feststellbar:







Eine Briefhülle, befördert von Warnsdorf nach Znaim in Mähren, genaues Datum nicht mehr feststellbar:




Vorderseite





Rückseite





Die Verschlusssiegel auf der Rückseite tragen besonders markante Initialen




Die Vorderseite einer Faltbriefhülle, gelaufen von Zlocżow nach Linz, genaues Datum nicht mehr feststellbar:







Faltbrief von Wien nach Neuberg, gelaufen am 12. Juni 1823:




Vorderseite





Rückseitig ist der Brief gesiegelt, allerdings zeigt das Siegel keine besondere Abbildung





Das Schreiben war an das Eisen-Oberverwesamte in Neuberg gerichtet; weiß jemand, was das war?




Faltbrief von Triest nach Klagenfurt, gelaufen am 23. Juli 1847:




Vorderseite





Rückseite mit Ankunftstempel von Klagenfurt
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bayern klassisch
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BeitragThema: Re: Vorphilatelie Österreich - Briefe aus der Vormarkenzeit   Sa Nov 29, 2008 11:18 pm

Hallo lieber Altpapierfreund,

schöne Briefe werden da gezeigt - bitte weitermachen.

Verweser waren Verwalter, Oberverweser waren somit Oberverwalter.

Die Taxen brauche ich ja nicht zu erklären, da es reine Inlandsbriefe sind. Hinten zahlte der Absender, vorne der Empfänger.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
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Cantus
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BeitragThema: Re: Vorphilatelie Österreich - Briefe aus der Vormarkenzeit   Sa Nov 29, 2008 11:52 pm

Hier noch ein kleiner zweiter Abschnitt.

Brief von Lobositz nach Wien, gelaufen am 11.10.1840:




Vorderseite, Originalgröße 195 x 140 mm





Rückseite, roter Ankunftsstempel Wien





Das Siegel auf der Rückseite zeigt die Abbildung einer Krone





Die Innenseite dieses Briefes




Abschnitt einer Briefhülle, gelaufen am 31.7.1866 von Dobersberg nach Zabernreith,
wegen Unzustellbarkeit retour nach Dobernberg.
Der Brief war mit einem Papiersiegel verschlossen.




Vorderseite, Originalgröße 190 x 138 mm





Briefrückseite




Briefhülle, Postweg und Datum unbekannt




Vorderseite, Originalgrösse 235 x 156 mm





Das Siegel auf der Rückseite ist leider ziemlich zerquetscht, sodass nur noch einzelne Buchstaben erkennbar sind
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Dino
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BeitragThema: Vorphilatelie Österreich - Briefe aus der Vormarkenzeit   So Nov 30, 2008 3:21 pm

Faltbrief von Prag nach Wien - 24.Mai 1848

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Cantus
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BeitragThema: Re: Vorphilatelie Österreich - Briefe aus der Vormarkenzeit   Fr Dez 05, 2008 9:19 pm

Faltbrief von Weyer nach Steyer, gelaufen am 12.9.1850:




Vorderseite





Rückseite





Die Innenseite mit dem Text des Briefes




Briefhülle, gelaufen von Triest nach Karlsbad am 2.7.1840:




Briefvorderseite





Das rückseitige Siegel trägt eine Krone im Bild




Faltbrief von Trento nach Steyr, gelaufen am 12.2.1843:




Briefvorderseite





Die Briefrückseite ist hier zugleich die Textseite




Faltbrief von Sambor nach Wien, gelaufen am 18.3.1842:




Briefvorderseite





Briefrückseite





Das Siegel auf der Rückseite scheint im linken Teil eine adlige Darstellung zu enthalten




Faltbrief von Prag nach Steyr, gelaufen am 10.4.1840:




Briefvorderseite





Rückseite




Faltbrief von Prag nach Königgrätz, gelaufen am 18.1.1824:




Vorderseite





Rückseite




Briefhülle von Wien nach Klagenfurt (Rotstempel Wien), gelaufen am 5.3.1829:




Vorderseite





Rückseite




Faltbrief von Prag nach Steyr, gelaufen am 3.4.1848:




Vorderseite





Rückseite




Faltbrief von Czernowitz nach Radautz, geschrieben am 5.7.1854, abgesandt am 12.7.1854:




Vorderseite





Rückseite





Die Innenseite mit dem Brieftext
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Cantus
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BeitragThema: Re: Vorphilatelie Österreich - Briefe aus der Vormarkenzeit   So Mai 24, 2009 10:57 pm

Ich denke, es schadet nicht, wenn ich mal wieder ein paar Belege zeige, die der Vorphila zuzuordnen sind. Einige der Briefe sind richtige Umschläge, andere nur Faltbriefe, also zum Briefformat gefaltete Papierbögen. Dabei wurde zum Teil erst gefaltet und dann Vorder- und Rückseite beschrieben, zum Teil aber auch der Papierbogen ohne Rücksicht auf die später erforderliche Faltung beschrieben. So ergeben sich in der Folge recht unterschiedliche Darstellungen.

Soweit vorhanden und mit meinem Scan von der Größe des Originals her auch erfassbar, zeige ich auch die Schreiben. Einige der Verfasser haben schöne alte Schriften, manches ist aber kaum entzifferbar oder aber der Verfasser hat das Schreiben mit dem Begriff Malen verwechselt.

Ein wenig weiteres Material ist noch vorhanden, sodass diesem Beitrag irgendwann noch weitere Teile folgen werden.


Der erste Brief wurde am 18.Oktober 1846 in Innsbruck geschrieben und am 27.10. von dort nach Silz versandt. Es handelt sich hier um einen einseitig beschriebenen Papierbogen, der später so gefaltet wurde, dass Name und Adresse des Empfängers zu sehen waren. Der gesamte Bogen sieht so aus:







Das Adressfeld, das eigentlich die Vordeite eines Briefes sein sollte, sieht dabei so aus:







Der darauf sichtbare Stempel der Obrigkeit hat mir besonders gut gefallen:







Der nächste Beleg ist nur ein Briefumschlag, daher ist das Versandjahr nicht mehr feststellbar. Der Brief wurde von Limburg nach Graz gesandt, wo er an einem 30. April ankam. Besonders reizvoll ist hier das rückseitig anhaftende Siegel, das in der Abbildung das Schild eines Ritters mit Fahnen an den Seiten zeigt, aber leider im Scan nicht so gut zu erkennen ist.















Der nächste Faltbrief wurde am 9.April 1850 in Linz geschrieben und dann am 10. April nach Steyr abgesandt. Hier lassen sich Vorder- und Rückseite unterscheiden, die Briefinnenseite war aber etwas zu breit für den Scan.





Die Vorderseite





Die Rückseite





Die Innenseite



Der nächste Faltbrief wurde am 19.Jänner 1844 in Prag geschrieben; einen Tag später trat er die Reise nach Nachod an, wo er, wenn ich das richtig entziffere, am 21.1. ankam.





Die Vorderseite





Die Rückseite mit dem Ankunftsstempel





Der etwas "malerische" Brief



Beim nächsten Faltbrief geht beim Absender die Schrift über die Faltung hinaus. Ich zeige daher zunächst die Gesamtansicht, anschließend daraus den Absenderteil.

Der Brief wurde am 11.September 1818 in Wien geschrieben und war an das Eisenwerks Oberverwesamt in Neuberg gerichtet.











Der Brieftext ist etwas länger, daher zwei Abbildungen.





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Mozart
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BeitragThema: Re: Vorphilatelie Österreich - Briefe aus der Vormarkenzeit   So Mai 24, 2009 11:29 pm

@Cantus

Ganz tolle Briefe die du hier zeigst. Vielen Dank!
Darf ich eine kleine Anmerkung machen: Ich würde es für toll und auch übersichtlicher finden, wenn du für jeden Brief einen neuen Beitrag gestalten könntest.

Ich freue mich auf weitere Briefe aus Österreich aus der Vormarkenzeit!

Danke
Mozart
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Cantus
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BeitragThema: Re: Vorphilatelie Österreich - Briefe aus der Vormarkenzeit   So Mai 24, 2009 11:37 pm

Hallo Mozart,
kein Problem, dann werden hier meine Einzelbeiträge eben etwas kürzer.

Viele Grüße
Cantus

Smile
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Cantus
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BeitragThema: Re: Vorphilatelie Österreich - Briefe aus der Vormarkenzeit   Mo Mai 25, 2009 11:32 am

Am 5.Oktober 1831 wurde dieser kleine Faltbrief von Sexten nach Innichen (beides Südtirol) gesandt. Da auf der Adressseite Absender und Anschriftsfeld des Empfängers ineinander geschrieben worden sind, zeige ich den Absenderteil nochmals als Einzelbild.





Die gesamte Vorderseite





Daraus der Absenderteil, der auch das Abgangsdatum zeigt





Der Brieftext
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Cantus
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BeitragThema: Re: Vorphilatelie Österreich - Briefe aus der Vormarkenzeit   Mo Aug 17, 2009 12:19 am

Der folgende Brief wurde am 21. Juni 1842 in Tetschen a.d. Elbe geschrieben. Er war an einen Herrn Voith in Steyer gerichtet, der den Brief am 27. Juni erhielt.





Briefvorderseite





Briefrückseite



Der Brief war offensichtlich ein Geschäftsbrief, geschrieben von







Der Brieftext gliedert sich in einen zweiseitigen Briefteil sowie eine weitere Seite Geschriebenes, was vermutlich eine Rechnung darstellt.










Die ersten beiden Seiten schließen mit einer Unterschrift ab, der dritte Teil ebenso:



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Cantus
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BeitragThema: Re: Vorphilatelie Österreich - Briefe aus der Vormarkenzeit   Mo Aug 17, 2009 11:14 pm

Am 21. Oktober 1818 wurde der folgende Brief geschrieben und von Wien an das Oberverwesamt in Neuberg gesandt.
Zur besseren Lesbarkeit habe ich die Vorderseite des Briefes stark vergrößert; das Original hat die Maße 104 x 83 mm.





Vorderseite





Der aufgefaltete Brief mit den Eintragungen der Rückseite


Und nachfolgend die beiden Innenseiten des Faltbriefes:





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Ottakring
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BeitragThema: Brief von Wien nach Neuberg   Mi Nov 30, 2011 1:51 pm

Hallo Cantus,
ich bin neu in diesem Forum und sehe mir nach und nach die Beiträge an.
Als begeisterter Sammler von „Altpapier“, sprich Vorphila-Briefen habe ich mit Interesse mir Deine Briefe angesehen. Es sind einige schöne Belege dabei, gratuliere.
Darf ich Dir jedoch eine prinzipielle Information geben: Die Vermerke auf der Briefrückseite (oder einer Briefklappe) sind KEINE Absender-Angaben, sondern entweder sogenannte Präsentiert-Vermerke oder Bearbeitungsbemerkungen des Empfänger.
Beispiel: Brief eingestellt am 17.8.009
Der Brief von Wien nach Neuberg wurde (wie aus dem Inhalt ersichtlich) am 21. „9ber“ (November) 1818 geschrieben (Ich lese eher 9ber als 8ber). Auf dem oberen Teil des aufgeklappten Briefes sind zwei verschieden Eintragungen. Links wird vom Empfänger „DER EMPFANG DES BETRAGES ZU 3 Fl (Gulden) CM (Conventionsmünze / im Gegensatz zu WW = Wiener Währung [erwähnt auch im Brief, dass die Abrechnung in WW erfolgen soll], die 1818 nur rund 1 / 3 CM wert war) und 50 X (Kreuzer) SUB NR. 1537 BESTÄTIGT“. Postalisch interessant ist aber der Vermerk rechts: Präs. 23. 9ber 818, d.h. der Brief wurde präsentiert, d.h. vorgelegt bzw. zugestellt am 23.11.1818.
Ich versuche bei solchen Beschreibungen der Briefe zuerst auf die Art der Versendung (frei / unfrei / Wertbrief / Muster ohne Wert usw.) hinzuweisen, dann auf die Taxierung (am besten mit Hinweis auf Datum Postordnung und Entfernung) und erst ganz am Schluss auf den Briefinhalt. Letzterer ist nach meinem Dafürhalten nur in Ausnahmefällen interessant. Aber da ist ja die Diskussion in einem anderen Beitrag in Gange.
Mit besten vorphia-Grüßen
Günter
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muesli
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BeitragThema: Hilfe gesucht : Entziffern Vorphilabrief 1666   Di Mai 22, 2012 10:18 pm

Hallo Sammlerfreunde,

Ich habe hier ein Vorphilabrief (oder besser Vormarkenzeit-Brief) aus 1666. Für mich ist die Anschrift und der Text komplett unlesbar. Deutsch ist nur meine 4. Sprache und damit ist diese Handschrift in Altdeutsch für mich unmöglich.

Es hat mich schon jemand etwas weiter geholfen mit Rauelspach als Zielort dieser Brief lesen zu können.
Ich habe etwas gegoogelt und Rauelspach heisst wahrscheinlich heute Ravelsbach, eine kleine Stadt in Nierderösterreich. Auf das Monasterium.Net habe ich den Namen Rauelspach zurückgefunden in verschiedenen Urkunden, in Beziehung mit die Abtei Melk. Und auch bei der ÖAW habe ich zwei Texte gefunden über ein Gerichtsort Rauelspach.

Damit habe ich gedacht vielleicht kann jemand hier auf dieses Österreich-Forum mich helfen mit das entziffern der Anschrift und/oder der Brief.
Für mich wäre es interessant zu wissen von wo ist dieser Brief geschickt worden, wer war der Empfänger und worüber handelt es sich ?
Postgechichtlich wäre es auch danach interssant aus zu finden ob es schon damals eine organisierte Postverbindung gab mit Postgebühren.

Auf der Brief steht auch geschrieben "cito" und ich habe mit etwas Sucharbeit gefunden dass es "schnell" bedeutet. Dieser Brief muss damals als "Eilsendung" geschickt worden sein. Auf einigen Vorphilabriefe bei Delcampe habe ich auch "cito" lesen können.

Rückseitig gibt es auch noch ein Siegel mit Waffe. Vielleicht kann das auch weiterhelfen in die Suche nach dem Absender.

Vielen Dank für alle Hilfe,

Raf.








Zuletzt von muesli am Di Mai 22, 2012 10:25 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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muesli
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BeitragThema: Re: Vorphilatelie Österreich - Briefe aus der Vormarkenzeit   Di Mai 22, 2012 10:24 pm

Ich habe der Brieftext auch in vier Teilen eingescannt. Damit ist es vielleicht etwas grösser zum lesen. Aber einfach wird es nicht sein vermute ich ...









Beste Sammlergrüsse,

Raf.
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Gerhard
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BeitragThema: Re: Vorphilatelie Österreich - Briefe aus der Vormarkenzeit   Gestern um 1:12 pm

Hallo muesli,

viel kann ich dir leider auch nicht helfen, vielleicht kommst du damit etwas weiter:

Der Brief (ein sogenannter Schnörkelbrief) ist sicherlich ein Botenbrief, eine ärarische Postverbindung auf der Reichsstraße gab es erst ca. 100 Jahre später.
Der Ort heißt Ravelsbach, eine Marktgemeinde im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich.
Wie du richtig schreibst, heißt der Begriff Cito "eilt".
Soweit ich zur Transkription der Anschrift in der Lage war:

"Dem … ehrwürdigen in Gottgeistlichem
Stand hochgeehrten Herrn …..Adriano ..aul
Pfarrherrn und Verwalter zu Ravelsbach,
Meinem hochgeehrten Herrn"


Bei Inhalt und Absender habe ich leider nicht viel geschafft. Der Inhalt des Schreibens dürfte sich um einen Termin zur Vorlage von Beilagen in einer Grundstück-Angelegenheit handeln. Es ist auch vom Pfarrer von Maissau die Rede.
Beim Absender kann ich nur erkennen dass es sich um einen ..."dienstwilliger.... Johann Jacob....? handelt.

Hoffentlich findest du noch einen erfolgreicheren Sammlerfreund,

herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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