Deutsche Post DHL
Beschleunigtes Wachstum im zweiten Quartal
Die Deutsche Post informiert in einer umfangreichen Pressemitteilung über das beschleunigte Wachstum des Konzerns im zweiten Quartal.
"Der weltweit führende Post- und Logistikkonzern, Deutsche Post DHL, hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2010 ein zweistelliges Umsatzplus verbucht und damit sein Wachstumstempo im Vergleich zum Auftaktquartal noch einmal deutlich erhöht. Zugleich hat der Konzern sein operatives Ergebnis vor Einmaleffekten im Vorjahresvergleich nahezu verdoppelt.
Der Anstieg des Konzernumsatzes gegenüber dem zweiten Quartal 2009 um 15,6 Prozent auf 12,8 Milliarden Euro wurde dabei vom Unternehmensbereich DHL getragen. Hierin spiegeln sich das erfolgreiche Neukundengeschäft, die in Folge der anhaltenden weltwirtschaftlichen Belebung deutlich gestiegenen Transportvolumina sowie positive Währungseffekte in allen DHL-Bereichen wider. Darüber hinaus haben die in den vergangenen beiden Jahren umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen zu höheren Margen geführt und die Rentabilität in allen Unternehmensbereichen gesteigert.
Das EBIT vor Einmaleffekten des Konzerns lag mit 503 Millionen Euro 95,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Trotz Einmalbelastungen in Höhe von 250 Millionen Euro, die vor allem im Zusammenhang mit dem Verkauf des nationalen Expressgeschäfts in Frankreich angefallen sind, stieg das Konzernergebnis im zweiten Quartal dennoch um 22,7 Prozent auf 81 Millionen Euro."
Durch die Entwicklung der vorliegenden Zahlen hat die Deutsche Post DHL die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2010 angehoben. Während der erwartete Gewinn im Brief-Bereich unverändert bleibt, wird er für den Bereich DHL angehoben. Damit werden die DHL-Unternehmensbereiche erstmals mehr zum Gesamtgewinn beitragen als der BRIEF-Bereich. Insgesamt wird für den Brief-Bereich folgende Bewertung vorgenommen:
"Der Umsatz des BRIEF-Bereichs blieb im zweiten Quartal 2010 mit 3,2 Milliarden Euro gegenüber dem Niveau des Vorjahres nahezu unverändert (2009: 3,2 Milliarden Euro). Der anhaltende Trend einer zunehmenden Substitution des physischen Briefs durch elektronische Medien sowie der Verlust des Quelle Geschäfts in Deutschland führten zu Umsatzeinbußen. Dem stand der Effekt eines zusätzlichen Arbeitstags sowie vor allem die positive Entwicklung im Geschäftsfeld PAKET Deutschland gegenüber.
Hier konnten die Umsätze vor dem Hintergrund eines stark wachsenden Internethandels erneut deutlich gesteigert werden. Durch eine unverändert strikte Kostendisziplin und ein gestiegenes Ergebnis im Paket-Geschäft konnte das EBIT vor Einmaleffekten trotz der insgesamt stabilen Umsätze und gestiegener Löhne um 42,1 Prozent auf 243 Millionen Euro verbessert werden (2009: 171 Millionen Euro)."
(Quelle BDPh)