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Bios Mitglied in Silber

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 798 Alter/age: 47 Browser:  Anmeldedatum: 05.02.08
 | Thema: Schauspieler Di März 18, 2008 7:47 pm | |
| Lieber Mozart, Dein Willkommensgeschenk ist nun doch noch angekommen. Da ich von Dir ja auch schon einen Text dazubekommen habe, werde ich diesen Thread mit Christiane Hörbiger beginnen.  Christiane Hörbiger gehört zu den erfolgreichsten Schauspielerinnen im deutschen Sprachraum. Als Tochter von Paula Wessely und Attila Hörbiger wurde ihr das große Talent sozusagen schon in die Wiege gelegt. Geboren am 13. Oktober 1938 in Wien, wurde Christiane Hörbiger wie ihre Schwestern Maresa Hörbiger und Elisabeth Orth in eine Klosterschule geschickt. Nach dem Willen der Eltern sollte „Nannerl“ eine Konditorlehre absolvieren, aber sie setzte sich mit ihrem Wunsch, Schauspielerin zu werden, durch. Trotz ihrer Blitzkarriere beim Film – bereits mit 16 Jahren bekam sie ihre erste Filmrolle – lernte sie den Beruf von Grund auf. Sie nahm am Reinhard-Seminar Schauspielunterricht. Engagements beim Film unterbrachen immer wieder ihre Ausbildung. Bei Privatlehrern, vor allem bei Alma Seidler, vervollständigte sie ihre Schauspiel-, Tanz- und Gesangsausbildung. Mit 19 Jahren stand Christiane Hörbiger erstmals auf der Bühne des Burgtheaters. In Wien wurde sie aber ständig mit den Schauspielgrößen ihrer Familie verglichen. Die junge Schauspielerin ging daher aus Wien weg und baute in Heidelberg, München und Zürich ihre eigene Karriere auf. 25 Jahre lang spielte Christiane Hörbiger an den renommiertesten Bühnen des deutschen Sprachraumes die größten Rollen der Theaterliteratur. Es gelang ihr, aus dem Schatten der Eltern zu treten und sich aus eigener Kraft einen Namen zu machen. Mit ihrer Komik, ihrem Charme und ihrem unvergleichlichen Stil ist sie die Inkarnation der „Grand Dame“. Die Präzision ihrer großen Schauspielkunst brachte ihr auch beim Film entsprechende Erfolge ein. Ab den 80er Jahren wurde das Fernsehen auf sie aufmerksam. Durch ihre Hauptrollen in vielen Fernsehserien spielte sie sich in die Herzen eines Millionenpublikums. Im Laufe ihrer Karriere wurde Christiane Hörbiger mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit der goldenen Kamera und mehrmals mit einem Romy als beliebteste Schauspielerin. Als eine von wenigen Frauen wurde ihr der Karl-Valentin-Orden verliehen. Die Republik Österreich ehrte ihre Arbeit mit dem Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse und mit der Ernennung zur Kammerschauspielerin. (Textquelle Österr. Post AG) |
|  | | Mozart Moderator

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 2956 Alter/age: 41 Browser:  Anmeldedatum: 10.01.08
 | Thema: Re: Schauspieler Di März 18, 2008 10:07 pm | |
| Hallo Bios
Schön dass es doch noch geklappt hat! Viel Freude mit Frau Hörbiger wünscht
Mozart |
|  | | Tatjana Westermayr Mitglied in Silber

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 731 Browser:  Anmeldedatum: 24.11.07
 | Thema: Andrey Hepburn Do Apr 24, 2008 8:40 pm | |
|  Einmal Audrey Hepburn in die rehbraunen Augen schauen zu dürfen, das wünschen sich viele. Ein Briefmarkensammler hat für diese Ehre nun ein kleines Vermögen auf den Tisch gelegt. Für 53.000 ersteigerte der anonyme Fan eine seltene Audrey-Hepburn-Marke. Für 53.000 Euro ist in Düsseldorf eine der seltensten deutschen Nachkriegsbriefmarken versteigert worden. Wie das Briefmarken-Auktionshaus Felzmann in Düsseldorf mitteilte, ging die Marke mit einem Bild der Schauspielerin Audrey Hepburn an einen Telefon-Bieter aus Deutschland, der ungenannt bleiben wollte. Im vergangenen Jahr hatte ein Exemplar der gleichen Marke zum Rekordpreis von 135.000 Euro den Besitzer gewechselt.  |
|  | | Tatjana Westermayr Mitglied in Silber

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 731 Browser:  Anmeldedatum: 24.11.07
 | Thema: Re: Schauspieler So Mai 11, 2008 8:26 pm | |
| Curd Jürgens (* 13. Dezember 1915 in München-Solln; † 18. Juni 1982 in Wien) war ein international bekannter Bühnen- und Film-Schauspieler. Der gebürtige Deutsche nahm 1945 die österreichische Staatsbürgerschaft an. Sein bürgerlicher Name lautete vollständig Curd Gustav Andreas Gottlieb Franz Jürgens. Als Sohn eines begüterten Hamburger Exportkaufmanns und einer Französin (aus der Haute-Savoie) wuchs er zweisprachig lange Zeit in Berlin-Westend auf, einem noblen Stadtteil, dem er viele Seiten und Details seiner Jugend in seiner Autobiografie „...Und kein bißchen weise“ widmete. Unmittelbar nach seinem Schulbesuch hatte Jürgens zunächst als Journalist beim „8-Uhr-Abendblatt“ in Berlin gearbeitet, jedoch seine gymnasiale Liebe zur Bühne nicht vergessen und Schauspielunterricht genommen. 1944 wurde er gleich nach Drehschluss des Films „Wiener Mädeln“ zum Militär eingezogen, weil er sich mit einer Nazi-Größe angelegt hatte. Nach dem Krieg war er ganz kurz Intendant des Straubinger Stadttheaters. Das Pariser Hébertot-Theater erlebte eine Spielzeit unter seiner Leitung. Er betätigte sich auch als Regisseur und Drehbuchautor, jedoch hier ohne Erfolg. 1945 nahm er die österreichische Staatsbürgerschaft an. Später gab er an, ein begeisterter Anhänger von Willy Brandt zu sein. Grab von Curd Jürgens auf dem Wiener ZentralfriedhofCurd Jürgens war in seinem Leben fünf Ehen eingegangen, von denen die ersten vier geschieden wurden: ab 1938 mit der Schauspielerin Lulu Basler, ab 1947 mit der Schauspielerin Judith Holzmeister, ab 1955 mit der Schauspielerin Eva Bartok, ab 1958 mit dem Mannequin Simone Bicheron und zuletzt ab 1978 mit Margie Schmitz. Die Regenbogenpresse kümmerte sich regelmäßig um den Weltstar. Seinen Beinamen Der normannische Kleiderschrank erhielt er ob seiner Kühle und Statur von Brigitte Bardot. Er besaß mehrere Wohnsitze, unter anderem in Österreich (Wien, Franziskanerplatz; später wieder verkauft), Südfrankreich (Saint Paul de Vence), der Schweiz (Gstaad), auf den Bahamas sowie zuletzt in Ebreichsdorf bei Wien. Diese waren jeweils mit eigenem Personal ausgestattet. Zusammen mit seiner Gastfreundschaft führte dies dazu, dass er keinen gigantischen Reichtum anhäufen konnte. Legendär waren seine Aktivitäten als Gastgeber bzw. Gast unzähliger Partys, zumal während seiner Zeit als „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen. Aufsehen erregte er auch mit seinen Rolls-Royce-Limousinen. Als die BILD-Zeitung im Jahr 2005 eine Liste der Männer mit dem meisten Sexappeal erstellte, landete Curd Jürgens auf Platz zwei. Jürgens musste sich seit den frühen 1970ern zahlreichen Herzoperationen (Bypass) unterziehen, änderte jedoch seinen Lebensstil – Jürgens liebte das Essen, Trinken und besonders das Rauchen (siehe zahlreiche Fotos, kaum eines ohne Zigarette) – bis fast zuletzt nicht. Seine letzte Rolle ist die des geschäftstüchtigen Anwalts eines ehemaligen Nazi-Killers in der Großproduktion Teheran 43. Seine letzte Szene bleibt in seltsamer Erinnerung: Als „Alec Legraine“ verhört er in der Schlussszene des Films die junge Terroristin Françoise (Claude Jade), die Geliebte seines ermordeten Mandanten. Curd Jürgens starb vor Fertigstellung des Films an multiplem Organversagen in der Wiener Krankenanstalt Rudolfstiftung. Die deutschen Kinobesucher konnten die markante Stimme von Curd Jürgens nicht mehr hören; seine Rolle wurde durch einen anderen Sprecher synchronisiert. Seine Beisetzung auf dem Wiener Zentralfriedhof in einem Ehrengrab der Stadt Wien fand in einer abendlichen Zeremonie statt: seine Witwe, eine seiner Schwestern (er hatte ältere Zwillingsschwestern) und deren Söhne und sehr viele seiner Fans waren am Grab versammelt.  |
|  | | Tatjana Westermayr Mitglied in Silber

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 | Thema: Heinz Rühmann Di Aug 05, 2008 11:42 am | |
| Heinrich Wilhelm Rühmann wurde als Sohn von Hermann und Margarethe Rühmann in Essen geboren. Seine Kindheit verbrachte er dann in Wanne. Hier hatte der Vater die Bahnhofsgaststätte im Bahnhof Wanne gepachtet. Heute noch erinnert der Bahnhofsvorplatz „Heinz-Rühmann-Platz“ an diese Verbindung. 1913 zog die Familie zurück nach Essen, wo seine Eltern das Hotel Handelshof am Hauptbahnhof betrieben. Seine Eltern ließen sich 1916 scheiden, worauf sein Vater Suizid beging. Seine Mutter zog mit ihren drei Kindern (Heinrich und seine beiden Schwestern) nach München. Dort besuchte Heinz Rühmann 1919 die Realschule am Regerplatz. Danach nahm er Schauspielunterricht und erhielt bereits im Juni 1920 seine erste Nebenrolle am Theater in Breslau. Er wechselte 1922 an das Residenztheater Hannover, wo er zusammen mit Theo Lingen auftrat. Nach mehreren Engagements in Bremen und München heiratete Rühmann am 9. August 1924 seine Kollegin Maria Bernheim (Künstlername: Maria Herbot). Sein erster Stummfilm, Das deutsche Mutterherz, wurde 1926 gedreht. Nach weiteren Rollen beim Film erhöhte sich sein Bekanntheitsgrad, und er bekam 1927 eine Theaterrolle in Berlin an der Seite von Marlene Dietrich. 1930 gelang ihm mit dem Film "Die drei von der Tankstelle" der Durchbruch als Filmschauspieler, und er gehörte von nun an zusammen mit Hans Albers zu den beliebtesten deutschen Schauspielern. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten äußerte sich Rühmann nicht öffentlich zur Politik in Deutschland, sondern verhielt sich weitestgehend neutral. Von seiner jüdischen Frau ließ er sich 1938 scheiden. Sie überlebte die Nazi-Zeit in Stockholm. Dies trug ihm später den Vorwurf ein, er habe sich damit seine Karriere als Schauspieler sichern wollen, doch die Ehe war vermutlich zerrüttet. Dafür spricht auch, dass auch seine zweite Frau Hertha Feiler, die er bald darauf heiratete, einen jüdischen Großvater hatte, was Rühmann Ärger mit den Nazis einbrachte. Aus dieser Ehe ging sein Sohn Peter hervor. Rühmann hatte auch ein längeres Verhältnis mit seiner Kollegin Leny Marenbach, seiner Film-Partnerin unter anderem in "Der Mustergatte" und "Fünf Millionen suchen einen Erben". Während der Zeit des Nationalsozialismus behielt er den Nimbus des unpolitischen Stars, so war er ein Lieblingsschauspieler von Anne Frank, die ein Bild von ihm aus dem Film Paradies der Junggesellen (1939) in der Zimmerwand ihres Amsterdamer Verstecks hängen hatte. In den Kriegsjahren ließ sich Rühmann zunehmend von der Propaganda des Dritten Reichs vereinnahmen. In der NS-Zeit war er insgesamt Darsteller in 37 und Regisseur von vier Filmen. Die Rolle als Quax, der Bruchpilot spielte er in einem Komödienfilm, der die Bevölkerung vom Kriegsgeschehen ablenken sollte. 1941 spielte er unter der Regie des Präsidenten der Reichsfilmkammer, Carl Froelich, in "Der Gasmann" einen Gasableser, der der Auslandsspionage verdächtigt wird. 1944 wurde die Erstaufführung des Films "Die Feuerzangenbowle" zunächst von der nationalsozialistischen Filmzensur wegen „Respektlosigkeit gegen Autoritäten“ verboten. Durch gute Beziehungen zum Regime konnte Rühmann jedoch die öffentliche Aufführung des Films durchsetzen, indem er den Film selbst ins Führerhauptquartier Wolfsschanze brachte, wo eine Privatvorführung unter anderem für Hermann Göring stattfand, der die Aufhebung des Filmverbots durch Hitler erreichte. Zuvor war 1934 die gleiche Geschichte unter dem Titel "So ein Flegel" mit Rühmann weniger erfolgreich verfilmt worden. Heinz Rühmann wurde als Staatsschauspieler nicht zur Wehrmacht eingezogen. Er musste nur eine Grundausbildung als Abwehrflieger auf dem militärischen Flugübungsplatz Quarmbeck südlich von Quedlinburg absolvieren. Er war für das Regime als Schauspieler wichtiger denn als Soldat. Das bis heute immer wieder zu hörende Gerücht, Rühmann sei während des Zweiten Weltkrieges Hauptmann in der deutschen Luftwaffe gewesen, ist falsch. Am 28. März 1946 wird während der sogenannten Entnazifizierung entschieden, dass „keine Bedenken gegen eine weitere künstlerische Betätigung des Herrn Rühmann“ bestehen; bis zu diesem Zeitpunkt unterliegt er einem Auftrittsverbot. Als Reaktion darauf beantragt er im Juli desselben Jahres eine Genehmigung für das Aufführen von Theaterstücken, und reist mit einer kleinen Theatergruppe umher. 1947 gründete Rühmann die Filmgesellschaft Comedia, die 1953 nach mehreren Misserfolgen in Konkurs ging. Erst mit Hilfe des Regisseurs Helmut Käutner gelang ihm ein Comeback als Schauspieler, zunächst in dem Film "Keine Angst vor großen Tieren", dann (1956) in der Tragikomödie "Der Hauptmann von Köpenick" (nach Carl Zuckmayer), wo er den Schuster Wilhelm Voigt spielte und dafür 1957 mit dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet wurde. In den folgenden Jahren spielte Heinz Rühmann in zahlreichen Unterhaltungsfilmen von unterschiedlicher Qualität und konnte an seine früheren Erfolge anknüpfen. 1966 erhielt Rühmann das große Bundesverdienstkreuz. Nach seiner Anfangszeit trat Rühmann auch später noch am Theater auf, so z. B. an den Münchner Kammerspielen, wo er unter der Regie von Fritz Kortner in "Warten auf Godot" zu sehen war. Von 1960 bis 1962 war Rühmann Mitglied des Wiener Burgtheaters. Zunächst spielte er dort in "Mein Freund Harvey" am Akademietheater, danach verkörperte er den Willy Loman in "Tod eines Handlungsreisenden". Am 31. Dezember 1976 gastierte Rühmann als Frosch in "Die Fledermaus" an der Wiener Staatsoper. 1970 starb seine Frau Hertha Feiler. 1974 heiratete Rühmann seine dritte Frau, Hertha Droemer. In seinen letzten Lebensjahren entdeckte Rühmann die Rezitation als eine neue Leidenschaft und tauschte mehr und mehr Bühne und Leinwand gegen Rezitationspult und Plattenstudio. Besondere Beliebtheit erlangten in diesem Zusammenhang seine Weihnachtslesungen, die im Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) gezeigt wurden, u.a. 1984 aus der St. Michaels-Kirche in Hamburg. Bei Stars in der Manege 1980 trat Rühmann mit dem Clown Oleg Popow auf. Als am 20. März 1981 seine Kollegin Edith Schultze-Westrum verstarb, mit der er in den 1930er Jahren zu den „kleinen Großen“ bei Otto Falckenberg zählte, hielt er bei der Beisetzung auf dem Waldfriedhof Solln in München die Grabrede. 1982 veröffentlichte er unter dem Titel "Das war’s" seine Autobiographie. Seinen letzten Auftritt hatte Heinz Rühmann am 15. Januar 1994 in der TV-Show Wetten, dass..? mit Moderator Thomas Gottschalk. Das anwesende Publikum feierte den bereits zur lebenden Legende gewordenen Schauspieler mit minutenlangem stürmischem Beifall und rührte ihn zu Tränen. Am 3. Oktober 1994 starb Rühmann in Aufkirchen am Starnberger See und wurde einen Tag später – auf seinen Wunsch – eingeäschert. Die Urne wurde am 30. Oktober 1994 in Aufkirchen beigesetzt. Die Gemeinde Berg, zu der Aufkirchen gehört, benannte die Straße, in der er zuletzt lebte, in Heinz-Rühmann-Weg um.  |
|  | | Mozart Moderator

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 | Thema: Arnold Schwarzenegger Di Aug 12, 2008 3:10 pm | |
| Arnold Schwarzenegger wurde am 30. Juli 1947 in Graz Thal als Sohn eines Gendarmen geboren. Schon während der Schulzeit entdeckte Arnold den Kraftsport und begann mit 15 Jahren regelmäßig zu trainieren. 1966 wurde er zum "Mr. Europa" und 1967 in London zum jüngsten "Mister Universum" gewählt. Bis 1980 gewann er unter anderem 5 Mal den Titel "Mr. Universe" und 7 Mal "Mr. Olympia". Mit diesen Erfolgen wurde er zu einer der wichtigsten Persönlichkeiten in der Geschichte des Bodybuildings. Schwarzenegger wanderte 1968 in die USA aus. In Wisconsin begann er ab 1973 sein Studium in Betriebs- und Volkswirtschaftslehre und schloss es 1980 ab. 1983 erwarb er die amerikanische Staatsbürgerschaft, 1986 heiratete er die Journalistin Maria Shriver, eine Nichte von John F. Kennedy. Das Paar hat 4 Kinder. Dank seines durchtrainierten Körpers kam er zum Film. Bei seiner ersten Rolle 1970 in "Herkules in New York" musste er noch wegen seines starken Akzents nachsynchronisiert werden. Den internationalen Durchbruch schaffte Schwarzenegger zwölf Jahre später mit dem Film "Conan der Barbar" (1982). Mit Filmen wie "Terminator", "Total Recall - Die totale Erinnerung", "Der Kindergarten Cop" oder "True Lies - Wahre Lügen" stieg er in die Riege der bestverdienenden Hollywood-Schauspieler auf. Politisch trat der gemäßigte Republikaner lange Zeit wenig hervor (abgesehen von seiner Tätigkeit als Berater für das Amerikanische Sportwesen). Am 7. Oktober 2003 gewann Arnold Schwarzenegger (von vielen liebevoll "Gouvernator" genannt) die Gouverneurswahl und am 17. November 2003 wurde er vor 7500 geladenen Gästen als 38. Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien vereidigt.  |
|  | | Mozart Moderator

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 | Thema: 100. Geburtstag von Alexander Girardi Mi Aug 13, 2008 4:32 pm | |
| Alexander Girardi, der große Volksschauspieler Österreichs, wurde am 5. Dezember 1850 in Graz geboren. Er wuchs als einziger Sohn des Schlossermeisters Andreas Girardi in schlichtbürgerlichen Verhältnissen auf und war zum ehrsamen Handwerk des früh verstorbenen Vaters bestimmt. Mit sechzehn Jahren war er bereits Gehilfe, aber schon bald vertauschte er den Hammer mit der Theaterrolle. Sein Weg führte ihn zu Engagements in Rohitsch-Sauerbrunn, Krems, Salzburg, Ischl und schließlich nach Wien, wo er seine größten Triumphe feiern sollte. Zunächst spielte er im Theater an der Wien, wo er in der Strauß-Operette "Der lustige Krieg" dank seiner Initiative eine eigens für ihn geschriebene Melodie sang - "Nur für Natur". Die paar Takte machten die Wiener schier verrückt und der Sänger Girardi war mit einem Schlage "der" Girardi. Er prägte mit seiner Art, seinen Gesten, seiner Kleidung den Stil einer ganzen Epoche, die "Girardizeit". Er hatte seine Mutter nach dem Tod ihres zweiten Mannes zu sich nach Wien genommen und lebte in solider Anspruchslosigkeit. Im Zenith seines Ruhmes heiratete er die Schauspielerin Helene Petermann alias Odilon. Die Ehe war jedoch äußerst unglücklich und bald durch die Schuld der Gattin zerbrochen. Girardi litt schwer unter dieser Enttäuschung. Fünf Jahre später schloss er mit der Stieftochter Ludwig Bösendorfers, Baroness Lenoie von Latinoviecz, eine besonders glückliche Ehegemeinschaft. Girardi feierte weiterhin große Bühnenerfolge im Theater an der Wien, dann ging er auf Gastspielfahrten, unter anderem nach Berlin. Später spielte er viel umjubelt an den Wiener Sprechbühnen. Am 20. April 1918 starb Alexander Girardi. Die Girardizeit war beendet, aber in den Herzen der Wiener lebt "der Girardi" weiter. Erscheinungsdatum: 05.12.1950 Druckart: Stichtiefdruck Entwurf: Wilhelm Dachauer Stich: Ferdinand Lorber Druck: Österreichische Staatsdruckerei Art: Sonderpostmarke |
|  | | Cophila Mitglied in Silber

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 | Thema: Deutschsprachige Mi Sep 17, 2008 6:58 pm | |
| Filmschauspieler Mi.-Nr. 2143 - 2147 ** Ausgabe 12. Okt. für die Wohlfahrtspflege: Lilli Palmer (die 'Erotische'), Curd Jürgens (vgl. "60 Jahre und kein bischen weise"), Romy Schneider (vgl. "Sissi"), Heinz Rühmann (vgl. "Pater Brown"), Gert Fröbe (der "Bösewicht").  |
|  | | Bios Mitglied in Silber

Geschlecht/sex:  Beiträge / Posts: 798 Alter/age: 47 Browser:  Anmeldedatum: 05.02.08
 | Thema: Re: Schauspieler Sa Sep 27, 2008 3:39 pm | |
| [quote="Tatjana Westermayr"] Einmal Audrey Hepburn in die rehbraunen Augen schauen zu dürfen, das wünschen sich viele. Ein Briefmarkensammler hat für diese Ehre nun ein kleines Vermögen auf den Tisch gelegt. Für 53.000 ersteigerte der anonyme Fan eine seltene Audrey-Hepburn-Marke.
Für 53.000 Euro ist in Düsseldorf eine der seltensten deutschen Nachkriegsbriefmarken versteigert worden. Wie das Briefmarken-Auktionshaus Felzmann in Düsseldorf mitteilte, ging die Marke mit einem Bild der Schauspielerin Audrey Hepburn an einen Telefon-Bieter aus Deutschland, der ungenannt bleiben wollte. Im vergangenen Jahr hatte ein Exemplar der gleichen Marke zum Rekordpreis von 135.000 Euro den Besitzer gewechselt. [img]
Diese Sondermarke hätte am 11. Oktober 2001 im Kleinbogen, bzw. 13. November 2001 als Briefmarkenheft, im Rahmen der Wohlfahrtsserie „Für die Wohlfahrtspflege 2001“ erscheinen sollen. Zusammen mit den vier Briefmarken von Charlie Chaplin, Marilyn Monroe, Greta Garbo und Jean Gabin hätte sie den Satz „Internationale Filmschauspieler“ bilden sollen. Stattdessen wurde jedoch eine Briefmarke mit dem Bildnis einer Filmrolle (Michel-Katalog-Nummer: 2220) verausgabt. Besonderheit an dieser Marke ist, dass statt der üblichen Bezeichnung „Für die Wohlfahrtspflege“ „Hilf mit Wohlfahrts-Marken“ steht.
Das Bundesfinanzministerium musste wegen nicht erlangter Lizenzrechte eine Veröffentlichung der bereits hergestellten Wohlfahrtsmarke unterbinden. Der Sohn der Schauspielerin hatte Bedenken mit der Auswahl des Motivs, einer Szene aus dem Film Frühstück bei Tiffany, und verweigerte diese. Man geht davon aus, dass ihn die Zigarette gestört hatte. Schließlich wurden die Briefmarken auf Veranlassung der Deutschen Post vernichtet. Zwei Briefmarkenbögen wurden für die Nachwelt erhalten. Je einen bekam das Archiv der Post sowie das Archiv für Philatelie der Museumsstiftung Post und Telekommunikation.
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|  | | Bios Mitglied in Silber

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 | Thema: Claudia Cardinale Fr Nov 18, 2011 9:22 pm | |
| Guten Abend, ihr Lieben, wir haben zwar noch keinen neuen Internetanschluss, aber ich versuche es einfach mal. Claudia Cardinale, viele Filme habe ich zu DDR-Zeiten mit ihr gesehen. Italienische und französische Filme liefen bei uns ja rauf und runter Claudia Cardinale italienische SchauspielerinClaudia Cardinale wurde am 15. April 1939 in Tunis als Kind sizilianischer Eltern geboren. Eigentlich wollte sie Lehrerin werden, doch mit 18 Jahren (1957) gewann sie einen Schönheitswettbewerb, kam zur Biennale nach Venedig und erhielt auf Anhieb viele Filmangebote. Mit der Vides-Produktion schloss sie einen Vertrag und besuchte die italienische Filmhochschule "Centro sperimentale". Nebenbei filmte sie. Der Vertrag enthielt einige Klauseln. Unter anderem durfte sie ihe Haare nicht ohne Erlaubnis schneiden, heiraten oder an Gewicht zunehmen. Franco Cristaldi, Vides-Produzent, war anfangs ihr Mentor, von 1966 - 1975 dann ihr Ehemann. Dank ihrer Leistungen und natürlich auch ihrer Ausstrahlung eroberte sie sich neben Sophia Loren eine führende Position im internationalen Film. 1960 arbeitete sie das erste Mal mit Luchino Visconti. In Rocco und seine Brüder spielte sie zwar nur eine kleine Rolle, aber sie blieb nicht unbemerkt. 1963 spielte sie an der Seite von Burt Lancaster und Alain Delon in "Der Leopard". Ab Mitte der 60er-Jahre spielt Claudia Cardinale auch viel im Ausland: Amerika, England, Frankreich, Spanien. Ihre Filmpartner waren Burt Lancaster, David Niven, Peter Sellers. Doch nach Hollywood überzusiedeln, lehnt sie ab. Zusammen mit Peter Finch, Mario Adorf und Donatas Banionis dreht sie unter der Regie von Michail Kalatosow "Das rote Zelt" in der Sowjetunion. Zitate"Ich weiß nicht, ob ich wirklich schön bin. Ich glaube, ich bin seltsam!" CC zu ihrem Erfolg: "Der Grund ist meine Zusammenarbeit mit großen Regisseuren wie Fellini, Visconti, Comencini, Rosi, Germi. Außerdem sehen die Kinobesucher in mir die Verkörperung des einfachen Mädchens." Andere über Claudia CardinaleAlberto Moravia: "Der Charakter ihrer Schönheit, das, was Sie das Seltsame Ihrer Schönheit nennen, stammt aus dem sehr starken Gegensatz zwischen dem kleinen Kopf und der großen person. Ferner aus dem Gegensatz zwischen dem kindlichen Ausdruck des Gesichts und dem vollerblühten des weiblichen Körpers." Marcello Mastroianni, der öfter mit CC spielte, nennt sie "die einzige normale Künstlerin", die er kenne. Claudia Cardinale und Burt Lancaster in dem Film "Der Leopard". |
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