Michaela Admin

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 | Thema: Krefelder Sondermarken auf der Spur Di Apr 26, 2011 1:35 pm | |
| Da staunte Heinz Raczek nicht schlecht, als ihm seine Bekannte Gabriele Elias-Pohl fünf alte Krefeld-Briefmarken schenkte. Die Kunstsammlerin bekam die Marken wiederrum vor 40 Jahren geschenkt und bewahrte sie lange, sorgfältig auf. Die Marken zeigen Ostwall, Rheinstraße und andere Krefeld-Motive. RP-Foto: T.L "Ich weiß nur, dass die Marken von vor 1914 stammen, aber das war es auch schon", sagt der Krefelder Raczek, dessen Neugier nun geweckt war. Die fünf Marken zeigen die "Königliche Webschule", die "Rheinstraße", die "Partie am Bismarckdenkmal", den "Ost-Wall" und die "Husaren Kaserne". Besonderheit neben der Schreibweise des Ostwalls mit Bindestrich ist, dass Krefeld dort noch mit C geschrieben wurde. Die Nachfrage beim Flores Münz- und Briefmarkenhandel und bei Günther Ursula Briefmarken bleibt ergebnislos, denn dort hat noch keiner etwas von Krefeld-Briefmarken gehört. Auch Dieter Backerra vom Briefmarken- und Münzsammler der Vereinigung der Städtischen Werke Krefeld ist ratlos: "Die Motive sind ja bekannt, auf Ansichtskarten findet man sie oft. Aber auf Briefmarken? Davon habe ich noch nie gehört", sagt er. Erst der Krefelder Briefmarkensammler Heinz Offermanns bringt Licht ins Dunkel. "Das sind keine offiziellen Krefeld-Briefmarken, sondern Privatmarken zum Sammeln oder zum Verzieren von Briefen", sagt er mit geschultem Blick. Sein Trost für Raczek: "Ich kenne niemanden der diese Marken hat, sie sind sicher nur in einer kleinen Auflage gedruckt worden." Die fünf Marken mit den alten Krefeld-Motiven sind aktuell zwischen einem und fünf Euro wert. Raczek ärgert das aber nicht im geringsten. "Mir geht es nicht um den Wert. Ich werde die Marken einrahmen und bei mir aufhängen", sagt er. Quelle _________________ Liebe Sammlergrüsse Eure Michaela
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