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 Briefmarkensammlung geerbt ... wie anfangen?

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HdDany
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BeitragThema: Briefmarkensammlung geerbt ... wie anfangen?   So Dez 27, 2015 9:57 pm

Grüß Euch,

Nach dem Ableben meiner Tante habe ich die in ihrem Besitz befindlichen Briefmarkenalben meines verstorbenen Onkels geerbt. Mein Vater ist schon länger verstorben. Damals habe ich die Alben und Schachteln nur in den Kasten zu meinen Alben dazu gestellt. Selbst habe ich von 1971
bis etwa 1980 postfrische österreichische Makulatur gesammelt. Zu dieser Zeit auch Trachten, Bauten, deren Plattenfehler und Abarten. Dadurch, dass die Sammlung immer weniger Wert wurde ist mein Interesse daran etwas eingeschlafen und ich sammle nur mehr bunte Bilder mit Bullterriern, Eisenbahnen und Motorrädern.  

Es sind etwa 3m an Alben (A4), einige kleinere Tauschalben, sehr viele kleine Schachteln, zwei größere Schachteln, ein paar Schuhkartons, ein Ordner mit Schwarzdrucken, 10 Ordner mit FDC ... also recht umfangreich, für einen Motivsammler auch im Platzverbaruch recht heftig.

Irgendwie sollte ich jedoch dieses Sammelsurium auf gleich bringen um zu sehen, was vorhanden ist, ob etwas zeitnah verwertet werden kann oder ich die bunten Bilder einfach so weiter gebe.

Die Sammelgebiete sind:

Österreichische Monarchie, Österreich-Ungarn, Lombardei-Venetien mit sehr vielen gestempelten Marken in Alben, teilweise sogar noch gefalzt in Tauschheftchen und in Kuverts.
Österreich 1. Republik in Alben, Tauschalbum, Kuverts und Zigarren- und Zigarettenschachteln.
Österreich 2. Republik mindestens einmal postfrisch und zweimal teilweise ergänzt mit gestempelten Sondermarken als Platzhalter (1945 bis etwa 1980) inklusive aller Blocks.
wie oben schon beschrieben, Trachten, Bauten mit Ergänzungswerten, Plattenfehlern und Abarten in gestempelt und postfrisch. Teilweise vermutlich auch doppelt und dreifach.
Deutschland (ab dem Anschluss), Schweiz, Italien, Liechtenstein, usw ... was der Michelkatalog halt so hergibt zusätzlich einige aus USA, China und Russland.

Ich möchte jetzt nicht jahrelang herum sortieren, sondern einfach einen recht schnellen Überblick bekommen was vorhanden ist. Sozusagen sichten, ausmisten, Platz zu schaffen. Es geht nicht, dass für Briefmarkenalben und Markenkataloge ein Kleiderschrank drauf geht.
Die Marken aus der Monarchie sind eine andere Geschichte für die ich mir etwas Zeit lassen werde, da diese Sache recht spannend aussieht Smile ... ich denke auch, dass ich das Trachten und Bauten Thema wieder aufgreifen werde ... zumal da so viele neue Marken sind Smile

Welche Vorgehensweise zur Übersicht und zum Sammlungsaufbau würdet ihr mir nahe legen?

In Erwartung Eurer geschätzten Ausführungen sage ich jetzt schon einmal !_Danke_!


LG
Daniel

Edit: "3m" ist "3meter" ... etwa 50 Alben


Zuletzt von HdDany am Mi Dez 30, 2015 12:38 am bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Meinhard
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BeitragThema: Re: Briefmarkensammlung geerbt ... wie anfangen?   Mo Dez 28, 2015 8:18 am

Hallo Daniel,

ohne aussagekräftige Bilder kann man dazu schwer etwas sagen.

Nehmen wir mal LIECHTENSTEIN: (ist mein Sammelgebiet)
Kannst Du von diesen mal die ersten ca. 10-15 Seiten hier hochladen. Dann sollte man noch wissen, postfrisch, mit Falz oder gestempelt.
Es würde auch von einem Blatt die Rückseite der Marken reichen, um eine Einschätzung zu machen.

So könntest Du auch bei den anderen Sammelgebieten es machen.

Schöne Grüße, Meinhard




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stempelede
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BeitragThema: Re: Briefmarkensammlung geerbt ... wie anfangen?   Mo Dez 28, 2015 5:50 pm

@HdDany schrieb:
Grüß Euch,

...

Ich möchte jetzt nicht jahrelang herum sortieren, sondern einfach einen recht schnellen Überblick bekommen was vorhanden ist. Sozusagen sichten, ausmisten, Platz zu schaffen. Es geht nicht, dass für Briefmarkenalben und Markenkataloge ein Kleiderschrank drauf geht.
Die Marken aus der Monarchie sind eine andere Geschichte für die ich mir etwas Zeit lassen werde, da diese Sache recht spannend aussieht Smile ... ich denke auch, dass ich das Trachten und Bauten Thema wieder aufgreifen werde ... zumal da so viele neue Marken sind Smile

Welche Vorgehensweise zur Übersicht und zum Sammlungsaufbau würdet ihr mir nahe legen?

In Erwartung Eurer geschätzten Ausführungen sage ich jetzt schon einmal !_Danke_!


LG
Daniel

Hallo Daniel,

ohne lange Sortierarbeiten wird dies nicht zu schaffen sein und sehe auch keine Möglichkeit, Dir diese zu erleichtern. Auch ein erfahrener Philatelist, der auf einen Blick Marken einem bestimmten Land zuordnen kann, kommt um diese Arbeit nicht herum, wenngleich er sich auf Grund seiner Kenntnis hier etwas leichter tut. Diese Kenntnis mußt Du Dir erst noch aneignen. Vor dem Problem mit der Sortierung stehe ich auch heute noch, wenn ich Marken für zwei Jugendgruppen zusammenstelle. Die Jugendlichen sammeln meist Motive, die ich dann individuell meist aus Schachteln zusammenstelle.

Zum Arbeitsablauf kann ich Dir meine Vorgehensweise sagen: Ich habe mir einen Werkzeugkasten für Schauben genommen und die Einsatzschalen hieraus zur Sortierung für das zu sortierende Material benutzt. Hierin können dann die Sortierungen (Motive, Länder usw.) erfolgen. Hat den Vorteil, daß ich die Schalen bei Ende oder wenn keine Lust mehr besteht, einfach wieder in den Kasten geschoben werden und zu einem anderen Termin fortgeführt werden können, ohne daß ich wieder von vorne beginnen muß. In den Schachteln kannst Du dann auch die weitere Feinsortierung vornehmen. Aber vorsicht, ich habe hierauf ein Patent angemeldet lachen

Nach Vorsortierung anhand eines Kataloges dann chronologisch in ein Einsteckalbum verfrachten. Dann erfährst Du auch was über den Wert.

Aber auf die Schnelle passiert da nichts. Eine automatische Suchmaschine oder einen Sammler, der mir die Sortierung vornimmt, habe ich leider noch nicht gefunden Smile
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HdDany
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BeitragThema: Re: Briefmarkensammlung geerbt ... wie anfangen?   Di Dez 29, 2015 12:35 am

Grüß Euch,

@Meinhard schrieb:
Nehmen wir mal LIECHTENSTEIN: (ist mein Sammelgebiet)
Kannst Du von diesen mal die ersten ca. 10-15 Seiten hier hochladen. Dann sollte man noch wissen, postfrisch, mit Falz oder gestempelt.
Es würde auch von einem Blatt die Rückseite der Marken reichen, um eine Einschätzung zu machen.

So könntest Du auch bei den anderen Sammelgebieten es machen.

Wäre schön wenn ich schon so weit wäre. Leider besteht Liechtenstein derzeit aus einigen Seiten (postfrisch) in mehreren Alben verteilt und etwa 4 Kuverts und mehreren Zigarettenschachteln in gestempelt Smile
So verhält es sich mit den meisten Sammelgebieten, die nicht Österreich betreffen. Sad


@stempelede schrieb:
ohne lange Sortierarbeiten wird dies nicht zu schaffen sein und sehe auch keine Möglichkeit, Dir diese zu erleichtern. ...

Zum Arbeitsablauf kann ich Dir meine Vorgehensweise sagen: Ich habe mir einen Werkzeugkasten für Schauben genommen und die Einsatzschalen hieraus zur Sortierung für das zu sortierende Material benutzt. Hierin können dann die Sortierungen (Motive, Länder usw.) erfolgen. Hat den Vorteil, daß ich die Schalen bei Ende oder wenn keine Lust mehr besteht, einfach wieder in den Kasten geschoben werden und zu einem anderen Termin fortgeführt werden können, ohne daß ich wieder von vorne beginnen muß. In den Schachteln kannst Du dann auch die weitere Feinsortierung vornehmen. Aber vorsicht, ich habe hierauf ein Patent angemeldet lachen

Nach Vorsortierung anhand eines Kataloges dann chronologisch in ein Einsteckalbum verfrachten. Dann erfährst Du auch was über den Wert.

Sortimentskasten hört sich nach einer sehr guten Idee und "relativ" wenig Platz an, diese blauen von Z*onc sind gut, verwende ich in der Werkstätte auch ... derzeit wurstle ich mit sehr vielen Zigarettenschachteln, Streichholzschachteln und Kuverts herum. Du hast es sehr schön auf den Punkt gebracht ... das aufhören und wieder anfangen ... genau damit kämpfe ich. Einfach weil ich auch zu wenig Platz habe um die Schachteln dauerhaft stehen zu lassen. Das Patent werde ich dir nicht streitig machen, da du ja die Lizenz kostenlos zur Verfügung gestellt hast Wink ... werde mir morgen gleich mal zwei Boxen besorgen und sehen wie weit ich damit komme.


Danke Euch beiden für die Tipps


PS.: Eine Frage hätte ich noch. Da ja Briefmarkenalben recht viel Geld kosten und vermutlich die Alben mehr Wert sind als die ganzen österreichischen Sondermarken würde mich interessieren, ob ihr die Marken und Blöcke als Dubletten in einem Vollformatalbum zusammen führen oder die Marken auf Einsteckkarten und die Vollformatblöcke extra lagern würdet.

LG
Daniel
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stempelede
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BeitragThema: Re: Briefmarkensammlung geerbt ... wie anfangen?   Di Dez 29, 2015 11:26 am

@HdDany schrieb:


...

PS.: Eine Frage hätte ich noch. Da ja Briefmarkenalben recht viel Geld kosten und vermutlich die Alben mehr Wert sind als die ganzen österreichischen Sondermarken würde mich interessieren, ob ihr die Marken und Blöcke als Dubletten in einem Vollformatalbum zusammen führen oder die Marken auf Einsteckkarten und die Vollformatblöcke extra lagern würdet.

LG
Daniel

Hallo Daniel,

Briefmarkenalben kosten viel Geld? Das ist relativ. Man muß ja nicht sofort ein Luxus-Vordruckalbum besorgen. Zunächst reichen Einsteckalben, die man gebraucht auf Messen, Ausstellungen und Tauschtage für kleines Geld erhalten kann. Hat man sich auf ein Land oder verschiedene Länder spezialisiert, kann man diese Sammlung/en in Vordruckalben aufnehmen. Auch hier kann man zunächst auf gebrauchte Alben zurückgreifen und ggf. später wenn Du möchtest, auf Neue umsteigen. Blocks, in Österreich Blöcke genannt, knicken in Einsteckalben leicht um. Diese würde ich zunächst in Steckkarten aufbewahren.
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HdDany
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BeitragThema: Re: Briefmarkensammlung geerbt ... wie anfangen?   Di Dez 29, 2015 6:09 pm

@stempelede schrieb:

Briefmarkenalben kosten viel Geld? Das ist relativ. Man muß ja nicht sofort ein Luxus-Vordruckalbum besorgen. Zunächst reichen Einsteckalben, die man gebraucht auf Messen, Ausstellungen und Tauschtage für kleines Geld erhalten kann. Hat man sich auf ein Land oder verschiedene Länder spezialisiert, kann man diese Sammlung/en in Vordruckalben aufnehmen. Auch hier kann man zunächst auf gebrauchte Alben zurückgreifen und ggf. später wenn Du möchtest, auf Neue umsteigen. Blocks, in Österreich Blöcke genannt, knicken in Einsteckalben leicht um. Diese würde ich zunächst in Steckkarten aufbewahren.

Servus stempelede,

Upps ... ich hätte im Ursprungspost nicht "3m" sondern "3 Meter" oder "etwa 50 Alben" und ohne meiner eigenen Sammlung, schreiben sollen Very Happy

Für meine Sammlung der österreichischen Sondermarken habe ich durchwegs Lindner Ringalben verwendet, da man die Seiteneinlagen austauschen kann. So sind dann auch A4-Blöcke sicher verwahrt. Man muss halt aufpassen, wie man die Marken arrangiert, damit es nicht auffällt, dass da plötzlich Vollformat oder eine Seite mit zwei Taschen drinnen ist. Auch für Trachten, Bauten und schönes Österreich verwende ich Lindner Ringordner, da es mir durch den Kartenwechsel einfach leichter ist, die Marken und Teilbögen zu präsentieren.

Mein gestriger Post ist eher dahin zu verstehen, dass ich Aufgrund der Menge an vorhandenen Alben keinen Cent für ein weiteres Album ausgeben möchte. Die Sammlung soll ja nicht erweitert werden, sondern sehr reduziert werden. So gesehen möchte ich nur einige Alben frei bekommen, wo ich Bogenstücke und Blöcke aus diversen Ordnern und Kuverts verwahren, sortieren und bewerten kann.
Die geerbten österreich Sammlungen sind zwar in hochwertigen Steckalben untergebracht dennoch muss man beim Umblättern, wie du richtig schreibst, aufpassen, dass der Block nicht herausfällt oder gar knickt. Da ich die Sondermarken, Blöcke, Freimarken ab 1959 in einem Lindneralbum komplett habe, habe ich mir überlegt, dass ich die geerbten Sammlungen "Österreich 1945 - Österreich 1958" zusammen führen werde. Dann sehe ich, wie ich die Sammlung gestalten kann und welche Art und Anzahl an Einlageblättern ich brauche. Das werde ich dann so kaufen. Vermutlich ist auch hier das Album teurer als der Marktwert der Marken, aber gut präsentiert ist immer gut. Somit habe ich zwar ein neues Album, jedoch gleichzeitig auch vier Alben frei, somit hebt sich diese Investition auf. Smile Sollten Doubletten vorhanden sein, schlichte ich diese vorerst dazu. Da meine Sammlung ab 1959 ist, werde ich auch hier die geerbten Briefmarken einfach dazu schlichten. Es wird zwar eng werden, aber in diesen Ordner passen noch 5 Einlageblätter hinein. Insgesamt habe ich dann sicher schon 6-7 normale Steckalben frei.

Dein Input mit den Einsteckkarten hat mich dazu verleitet meine ehemalige Tauschbox suchen zu gehen. Ein hölzerner Karteikasten aus anno Schnee. In diesen passen etwa 1000 A5-Einsteckkarten mit Schutzfolie. ca 300 Karten mit 5 Streifen und Schutzfolie habe ich auch noch. Da werde ich den Rest der Marken unterbringen, die derzeit in den Schächtelchen und Kistchen schlummern. Diese Einsteckkarten kann ich ja in verschiedenen Variationen nachkaufen. Smile

Da ich mit der Zusammenlegung der Jahrgänge mehrere österreichische A4 Blöcke mehr als doppelt habe, stellt sich mir die Frage, ob man Transparentpapier oder Seidenpapier dazwischen legen sollte, wenn man diese in eine Tasche eines Lindner Kartons gibt oder diese einfach so aufeinander legen kann.

Danke
LG
Daniel
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Mathilda
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BeitragThema: Re: Briefmarkensammlung geerbt ... wie anfangen?   So März 27, 2016 1:47 pm

Hallo ihr Lieben,

Weil ich mich darin wiedererkenne, hänge ich mich mal an das Thema an.

Wie der Threadersteller habe ich eine Briefmarkensammlung geerbt, die zwar nicht ganz so umfangreich, aber doch ziemlich groß ist. Es handelt sich dabei um sechs fast vollständig aufgefüllte Vordruckalben im Schuber, acht große Einsteckalben und sechs kleine Einsteckalben. Leider habe ich so gar keine Ahnung von Briefmarken. Der Schwerpunkt bei den Briefmarken liegt bei DDR. Es gibt aber auch viele neuere Marken der BRD, einige aus Besatzungszonen, Drittes Reich und Weimarer Republik sowie der Freien Stadt Danzig. Es sind Blöcke und Einzelmarken vorhanden, gestempelt und ungestempelt. Gelaufen und ungelaufen. Eins der DinA4-Alben ist voll mit internationalen Briefmarken ohne Schwerpunkt auf ein bestimmtes Land. In ein paar Alben wurden Briefmarken mit Michel-Nummern versehen.

Ich bin historisch interessiert, jedoch mehr im Mittelalter und der Frühen Neuzeit zuhause. Die "Briefmarkenepoche" war bisher nie so im Fokus. Grade tendiere ich dazu, die Sammlung früher oder später verkaufen zu wollen. Aber das steht erst am Ende. Die Marken der Freien Stadt Danzig und deren Geschichte haben mir gezeigt, dass es doch spannend sein kann. Also erst mal in Ruhe sichten und dann weitersehen.

Ich möchte mich gerne selbstständig zumindest ein wenig in das Thema einarbeiten. Nur wo fange ich an? Wie fange ich an? Informationen gibt es ja en masse. Da ist es leider kein Wunder, dass ich erst mal wie der Ochs vorm Berg stehe. Gibt es Fachliteratur, die mir einen ersten Überblick verschafft? Webseiten, die mir Erklärungen zu verschiedenen Marken und möglicherweise dessen Wert geben? Sollte ich mich im Forum quer lesen?

Und ganz konkret eine Frage, die mir gestern kam: Wann ist eine Stempelung wertsteigernd, wann wertmindernd?

Liebe Grüße
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Markenfreund49
Mitglied in Bronze
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BeitragThema: Re: Briefmarkensammlung geerbt ... wie anfangen?   So März 27, 2016 7:43 pm

Einen schönen Ostersonntag und willkommen hier im Forum Mathilda Smile

Ich bin zwar eher auf Österreich "spezialisiert", aber ich hoffe Dir ein paar Tipps trotzdem geben zu können.
Sammelgebiete: DDR, Weimarer Republik, Drittes Reich, Besatzungszonen, Danzig und auch BRD (Anfänge) können SHER interessant sein und bergen manchmal tolle Varianten und Abarten.

Ich würde mal zu einem Briefmarkenhändler gehen, oder auf ebay oder div. anderen Internetplatformen Ausschau nach diversen Michelkatalogen halten, die ruhig
etwas älteren Datums seien können. Diese Kataloge geben Dir dann mal den ersten groben Überblick WAS Du genau besitzt und erleichtern Dir somit einmal die erste Sortiermöglichkeit Deiner
Sammlung.

Bei den Alben Marken aller Welt, da würde ich mal nach Ländern sortieren, soweit nicht schon vorhanden, dann versuchen das Alter herauszufinden. Meist ist dies, wenn man mal sich mit den Briefmarken länger beschäftigt hat, dann auch nimmer schwer dies zu bewerkstelligen.

Zu den Abstempelungen:

Das ist ein etwas diffizileres Thema. Ist der Stempel schön abgeschlagen? Ist er echt? WELCHER Stempel wurde verwendet, ist es eine lose Marke mit Stempel, oder befindet sie sich noch auf einem Restbriefstück, ganzem Kuvert oder dergleichen, das sind nur ein paar Punkte zu Abstempelungen. Damit würde ich mich erst etwas später beschäftigen, wenn Du etwas tiefer in die Materie eingetaucht bist.

Ich hoffe, Dir ein paar hilfreiche Aspekte geliefert zu haben.

Beste Grüße
Markenfreund49
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HdDany
Mitglied
Mitglied
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BeitragThema: Re: Briefmarkensammlung geerbt ... wie anfangen?   Di März 29, 2016 12:21 am

Hallo Mathilda,

Eigentlich wollte ich vorige Woche schon einen ersten Zwischenbericht posten, bin jedoch nicht dazu gekommen Fotos zu machen und etwas zusammenzuschreiben. Werde versuchen das diese Woche auf die Reihe zu bekommen.

Auf Deine Frage wegen Wert oder Unwert der Stempel ... das ist ein sehr umfangreiches Thema, zumal sehr viele Faktoren dabei eine Rolle spielen. Nur zum Beispiel ...
Vor meinem Post habe ich schon die österreichische Trachenserie II & III, sowie die Bautenserie mit Plattenfehlern und Abarten gesammelt. Bei diesen Serien gibt es einige Papierarten deren Unterschiede bei gewaschenen Marken teilweise fast nicht oder nur sehr schwer zu erkennen sind. So kann natürlich ein schön abgeschlagener Stempel helfen, die Marke einem früheren Ausgabedatum zuzuordnen. Bei gestempelten Marken 1938 bis 1945 ist interessant, wenn man zuordnen kann, wo der Abschlag erfolgte. Hier sind die österreichischen Abschläge meistens ein wenig wertvoller. Nur kurz bemerkt, ich behalte trotzdem alle Marken auf. In mein Tauschalbum finden jedoch nur jene Marken deren Stempel in Ort und Datum gut lesbar ist. Alles andere landet in einem Schachterl, einer Steckkarte oder einem Pergaminbeutel.

LG
Daniel
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