Briefmarken - Forum
Herzlich Willkommen im Briefmarken Forum Österreich!
Um alle Beiträge OHNE WERBUNG sehen und lesen zu können, muss man angemeldet sein. Ein Anmeldung ist kostenlos und unverbindlich.
*******************************************************
Welcome to the Forum Stamps Austria!
To see and read all the posts, you have to be registered. A registration is free and without obligation.

---->ANMELDUNG


Zeppelinpost des LZ 130 Bild5110


Briefmarken - Forum

Briefmarken - Forum
 
StartseitePortalFAQSuchenAnmeldenLogin
Neueste Themen
» Posthornzeichnung - ANK 697-713 - Belege
von wilma Gestern um 8:46 pm

» "Österreich im Juni 1945"
von wilma Gestern um 7:36 pm

» Stifte und Klöster - Belege
von wilma Gestern um 6:52 pm

» Falsches Stempeldatum
von Gerhard Gestern um 11:24 am

» Neuausgaben 2019 Deutschland
von Gerhard Gestern um 12:53 am

» Österreich 1925 - 1938
von kaiserschmidt Di Jul 16, 2019 1:36 pm

» Deutsche Besetzungsausgaben im II. Weltkrieg
von fdoell Di Jul 16, 2019 7:46 am

» Abstimmung für den Bilderwettbewerb im Juli 2019
von Michaela Mo Jul 15, 2019 6:50 pm

» Telefonsprechkarten - Ganzsachen
von gabi50 Mo Jul 15, 2019 3:21 pm

» Inflation in Österreich - Belege - 1918 bis 1925
von kaiserschmidt Mo Jul 15, 2019 11:23 am

» Bilderwettbewerb im Juli 2019
von Gerhard Mo Jul 15, 2019 12:41 am

» Ostsachsen (OPD Dresden) -Sowjetische Besatzungszone-
von Kontrollratjunkie So Jul 14, 2019 3:12 pm

» Stifte und Klöster - Dauerserie
von Gerhard So Jul 14, 2019 12:40 am

» Westsachsen (OPD Leipzig) -Sowjetische Besatzungszone-
von Kontrollratjunkie Sa Jul 13, 2019 11:34 pm

» Österr. NEU: Constantin Luser – Stille Post
von Gerhard Sa Jul 13, 2019 7:05 pm

» Österr. NEU: Ruder-Weltmeisterschaft in Linz-Ottensheim
von Gerhard Sa Jul 13, 2019 7:02 pm

» Österr. NEU: Block k. k. Eilpost – Mariahilfer-Linie
von Gerhard Sa Jul 13, 2019 7:00 pm

» Österr. NEU: 125 Jahre Gmundner Straßenbahn
von Gerhard Sa Jul 13, 2019 6:56 pm

» Sammlung Bedarfsbriefe Österreich ab 1945
von gabi50 Sa Jul 13, 2019 2:29 pm

» Radegund
von gabi50 Fr Jul 12, 2019 3:37 pm

» Bizone Nr. I / I - IX / I Bandaufdruck nicht anerkannt
von Kontrollratjunkie Fr Jul 12, 2019 1:33 am

» LZ 127 Landungsfahrt nach Darmstadt
von Kontrollratjunkie Fr Jul 12, 2019 1:18 am

» Die Büchersammlungen der Forumsmitglieder
von wilma Do Jul 11, 2019 7:48 pm

» Verwendung von Portomarken in Österreich
von gabi50 Mi Jul 10, 2019 8:13 pm

» 6. Ausgabe Dispenser Rollenmarke
von Gerhard Mo Jul 08, 2019 5:00 pm

» Abgestempelte Briefmarken
von Gerhard So Jul 07, 2019 8:22 pm

» Bedarfspost Ganzsachen Österreich 1925-1938
von gabi50 So Jul 07, 2019 5:58 pm

» Prater
von gabi50 So Jul 07, 2019 5:14 pm

» Hotelbriefe
von kaiserschmidt Fr Jul 05, 2019 4:29 pm

» Sagen und Legenden
von wilma Do Jul 04, 2019 7:38 pm

» Flugpost nach Österreich
von gabi50 Do Jul 04, 2019 6:18 pm

» Konditorkunst mit Tradition
von Gerhard Mi Jul 03, 2019 12:54 pm

» Pressbaum
von Michaela Di Jul 02, 2019 10:00 am

» Siegerbild im Juni 2019
von Markenfreund49 Mo Jul 01, 2019 5:58 pm

» Österreich im III. Reich (Ostmark) Belege
von kaiserschmidt Mo Jul 01, 2019 2:56 pm

» Briefmarken geerbt.
von Mark123 So Jun 30, 2019 11:04 pm

» Ungarn, Postkarte auf Briefmarke
von Gerhard Sa Jun 29, 2019 5:27 pm

» Trachtenserien ANK 887 - 923 und 1052 - 1072 Belege
von kaiserschmidt Sa Jun 29, 2019 3:35 pm

» Benötige eure Hilfe Basler Taube
von acrob Sa Jun 29, 2019 1:43 pm

» Der Hype um die Crypto stamp
von Gerhard Sa Jun 29, 2019 1:37 am

» Postdienst – Service des postes - Postdienstkarten - Österreich
von wilma Fr Jun 28, 2019 7:42 pm

» Posthilfsstellen-Stempel
von Hesselbach Fr Jun 28, 2019 8:56 am

» Pörtschach
von gabi50 Do Jun 27, 2019 1:58 pm

» Zensuren im Deutschen Reich bis 1945
von kaiserschmidt Do Jun 27, 2019 11:23 am

» Lombardei - Venetien 1850 - 1858
von Berni17 Mi Jun 26, 2019 8:48 pm

» Schmetterlinge
von Markenfreund49 Mi Jun 26, 2019 7:03 pm

» Das Taxwesen der österreichischen Inlandsbriefpost
von x9rf Mo Jun 24, 2019 2:09 pm

» Versch. Ansichtskarten
von kaiserschmidt Mo Jun 24, 2019 10:23 am

» Landschaftsbilder ANK 738-766 - Belege
von wilma So Jun 23, 2019 5:44 pm

» Werbeumschläge und -karten aus Österreich
von gabi50 So Jun 23, 2019 4:01 pm

» Sächsische Schwärzungen -Sowjetische Besatzungszone-
von Kontrollratjunkie So Jun 23, 2019 12:32 pm

» Pöltschach
von gabi50 Sa Jun 22, 2019 2:21 pm

» Markentäschchen
von wilma Fr Jun 21, 2019 8:56 pm

» Deutsch-Ostafrika
von matcher67 Fr Jun 21, 2019 6:47 am

» Blumenflut aus Deutschland
von Gerhard Do Jun 20, 2019 12:14 am

» Zensurnebenstempel Österreich nach 1945
von wilma Mi Jun 19, 2019 7:16 pm

» Welcher Katalog Österreich spezial?
von monte grappa Di Jun 18, 2019 11:24 pm

» Polstrau
von gabi50 Di Jun 18, 2019 4:14 pm

» NEU: Blockausgabe 50 Jahre Mondlandung
von Gerhard Mo Jun 17, 2019 7:35 pm

» Zudruckkarten als Ansichtskartenvorläufer
von Cantus Mo Jun 17, 2019 3:41 pm

» Abstimmung für den Bilderwettbewerb im Juni 2019
von Michaela So Jun 16, 2019 7:07 am

» NEU: Sondermarke MAM-Schnuller
von Gerhard Sa Jun 15, 2019 7:38 pm

» Automatenmarken aus Münzwertzeichendruckern
von wilma Sa Jun 15, 2019 6:48 pm

» Zollausschlussgebiete
von wilma Sa Jun 15, 2019 6:12 pm

» Motiv Bienen und Hummeln
von Gerhard Fr Jun 14, 2019 10:50 pm

» Pürgg
von gabi50 Mi Jun 12, 2019 2:38 pm

» Irrläufer
von kaiserschmidt Di Jun 11, 2019 10:16 pm

» Österreichische Zensuren nach 45
von kaiserschmidt Sa Jun 08, 2019 4:42 pm

» Satzbriefe
von gabi50 Fr Jun 07, 2019 2:33 pm

» Puntigam
von gabi50 Fr Jun 07, 2019 2:13 pm

» Briefe oder Karten von/an berühmte oder bekannte Personen
von kaiserschmidt Fr Jun 07, 2019 10:26 am

» Frage zu Zensurstempel Deutschland nach 1945
von wilma Do Jun 06, 2019 6:29 pm

» Bilderwettbewerb im Juni 2019
von kaiserschmidt Mi Jun 05, 2019 4:39 pm

» Die erste Österreichische Ausgabe 1850
von Newbie1234 So Jun 02, 2019 12:29 pm

» Siegerbild im Mai 2019
von Michaela Fr Mai 31, 2019 8:14 pm

» Purkla
von gabi50 Fr Mai 31, 2019 3:03 pm

» Großtauschtag St.Veit/Gölsen
von Gerhard Mi Mai 29, 2019 10:18 pm

» Großtauschtag in Linz
von Gerhard Mi Mai 29, 2019 10:13 pm

» Sondermarke Kärntner Tracht
von Gerhard Mi Mai 29, 2019 10:00 pm

» Pöllau
von gabi50 Mi Mai 29, 2019 1:50 pm

» Ermäßigte Gebühren Ausland (CSR Ungarn etc.)
von wilma Di Mai 28, 2019 7:35 pm

» Ansichtskarten mit Werteindruck
von wilma Mo Mai 27, 2019 8:12 pm

» Museum Stift Admont - Engel der „Taufe Christi“
von Gerhard Mo Mai 27, 2019 6:10 pm

» Verlust oder Diebstahl von Briefmarken
von Gerhard Mo Mai 27, 2019 6:04 pm

» DE- Viererblock Fund
von Andy.S. Mo Mai 27, 2019 3:51 pm

» Pragerhof
von gabi50 So Mai 26, 2019 7:24 pm

» Schönes Österreich
von gabi50 So Mai 26, 2019 6:24 pm

» Abstimmung für das Thema für den Bilderwettbewerb Juni 2019
von Michaela So Mai 26, 2019 6:54 am

» Zu verschenken
von wilma Sa Mai 25, 2019 8:17 pm

» Notmaßnahmen und Provisorien bei Postkarten 1945-1948
von wilma Sa Mai 25, 2019 7:13 pm

» Crypto stamp
von Gerhard Sa Mai 25, 2019 11:22 am

» Niki Lauda
von wilma Fr Mai 24, 2019 7:37 pm

» Preding
von gabi50 Do Mai 23, 2019 1:22 pm

» Wappenzeichnung - ANK 714-736 - Belege
von gabi50 Mo Mai 20, 2019 2:43 pm

» Pischelsdorf
von gabi50 Mo Mai 20, 2019 2:26 pm

» Suche die "gartenblumen zu volgvollständigen"Gestempel
von leon_sellos So Mai 19, 2019 8:23 pm

» Deutschland - Dauerserie Blumen - Tausengüldenkraut
von gesi So Mai 19, 2019 5:16 pm

» Freimarkenserie "Kunstwerke aus Stiften und Klöstern"
von wilma Sa Mai 18, 2019 6:48 pm

» Freimarken-Ausgabe 1867 : Kopfbildnis Kaiser Franz Joseph I
von Markenfreund49 Fr Mai 17, 2019 2:50 pm


Teilen
 

 Zeppelinpost des LZ 130

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : 1, 2, 3, 4  Weiter
AutorNachricht
Kontrollratjunkie
Moderator
Kontrollratjunkie


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Zeppelinpost des LZ 130   Zeppelinpost des LZ 130 EmptySo Dez 26, 2010 2:12 am

Heute abend möchte ich auch hier gerne einen weiteren Thread zum schönen Thema Zeppelinpost eröffnen.
Dieser Thread soll eine Zusammenfassung von Belegen und Informationen zum letzten Großluftschiff, dem LZ 130 "Graf Zeppelin II" sein.

Hier sollen dann auch speziell die Belege dieses Luftschiffs besprochen werden.
Diese Belege sind nicht schwer zu erhalten und im Allgemeinen noch relativ günstig. Daher könnten die Fahrten dieses Luftschiffs und damit dieser Thread als Einstieg in das Sammelgebiet Zeppelinpost dienen.

Es würde mich sehr freuen, wenn Ihr Eure Stücke auch zeigen könntet. Ergänzungen und Berichtigungen sind ebenfalls immer willkommen.
Und keine Angst, es ist gar nicht so teuer, Zeppelinpost zu sammeln.....

Gruß
KJ
Nach oben Nach unten
Kontrollratjunkie
Moderator
Kontrollratjunkie


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Das Luftschiff LZ 130   Zeppelinpost des LZ 130 EmptySo Dez 26, 2010 2:15 am

Zunächst ein paar Angaben zum Luftschiff LZ 130, die ich der Einfachheit halber der großen Internet - Enzyklopädie entnommen habe:

LZ 130 war der letzte große Zeppelin vor dem Zweiten Weltkrieg. Er wurde nach Ferdinand Graf von Zeppelin „Graf Zeppelin II“ benannt. Den Titel „Graf Zeppelin“ trug bereits der überaus erfolgreiche LZ 127.

Es war ein Schwesterschiff des LZ 129 „Hindenburg“ und das letzte große Starrluftschiff. Die beiden Schiffe waren in groben Zügen identisch, jedoch wurden bei LZ 130 viele neue Erkenntnisse angewendet. So wurde beispielsweise erstmals bei einem Zeppelin eine Ballastwassergewinnungsanlage von vornherein eingebaut. Sie diente dazu, Wasser aus den Abgasen der Motoren zu kondensieren, um den Gewichtsverlust auszugleichen, der durch den Treibstoffverbrauch entstand.

Der markanteste optische Unterschied zwischen den beiden Schiffen war die Anordnung der Luftschrauben. Während der „Hindenburg“ Druckpropeller (nach hinten gerichtet) besaß, wurden bei LZ 130 Zugpropeller verwendet, da die Kühler der Ballastwassergewinnungsanlage an den Maschinengondeln mit angeströmt wurden.

Das Luftschiff wurde von vier 16-Zylinder Daimler-Benz-Dieselmotoren mit je 588 kW (800 PS) Dauer- und ca. 735 kW (1.000 PS) Höchstleistung angetrieben. Dieser Motorentyp LOF 6 wurde später zu einem Standardmotor für Marineschiffe weiterentwickelt und bis in die 1970er-Jahre von MTU unter der Bezeichnung 672 gefertigt. Die Motoren waren umsteuerbar, konnten also vorwärts und rückwärts laufen. Ihre Drehzahl betrug ca. 1.400 U/min, die der Luftschrauben etwa 700 U/min, da sie mit einem Übersetzungsverhältnis von 1:2 angetrieben wurden. Es wurden verschiedene Luftschrauben getestet. Darunter auch eine dreiblättrige Ganzmetallschraube, deren Anstellwinkel vor Fahrtbeginn fest eingestellt werden konnte. Davor wurden starre vierblättrige Holzluftschrauben verwendet.

Ebenso wie die LZ 129 „Hindenburg“ war auch LZ 130 für den Einsatz von Helium als Traggas konstruiert worden. Die Verhandlungen mit den Regierungsstellen der USA zogen sich lange hin. Politische, aber auch massive Devisen- und Rentabilitätsprobleme auf Seiten der Deutschen Zeppelin-Reederei (DZR) torpedierten alle Konsultationen. (Eine ausführliche Schilderung der Probleme findet sich in dem Kapitel „Die Problematik der Heliumfrage in Deutschland und in den USA“ in dem Buch „LZ 130 `Graf Zeppelin´ und das Ende der Verkehrsluftschiffahrt“ von Manfred Bauer und John Duggan.) Insgesamt gab es eine ganze Reihe von Faktoren, die eine Lieferung von Helium durch die USA letztendlich verhinderten. Bereits im Januar 1938 waren Heliumbehälter (große Gasflaschen) vom deutschen Frachter Dessau im texanischen Hafen Galveston entladen worden. Die amerikanische Marine hatte ihre Heliumtankwagen zur Befüllung dieser Behälter zur Verfügung gestellt. Einzig das amerikanische Innenministerium unter Harold Ickes verweigerte vor dem Hintergrund der politischen Situation in Deutschland die Ausfuhrgenehmigung. Auch wurden Schutzklauseln zur bestimmungsgemäßen Verwendung des Traggases gefordert. So kam es nie zum Export von Helium. Auch die 14 Traggaszellen von LZ 130 wurden wieder mit Wasserstoff gefüllt.

Kiellegung war am 23. Juni 1936 – ein Haupt- und drei Geripperinge wurden gekippt und am Hallendach befestigt. Daran wurden die Längsträger befestigt, so dass eine „Keimzelle“ geschaffen wurde.

Am 14. Februar 1937 wurde die Bugspitze montiert. Ab Februar wurde auch begonnen, die Hülle aufzubringen.

Am 6. Mai 1937 verunglückte die „Hindenburg“. Seit Anfang 1937 war bereits für die Jungfernfahrt nach Rio de Janeiro geworben worden, die für den 27. Oktober 1937 angesetzt war.

Am 15. August 1938 fing man an, das Schiff mit Wasserstoff zu füllen. Ab dem 20. August wurde begonnen, Motoren und Elektrik zu erproben, ab dem 22. August wurde die Funkanlage getestet.

Am 14. September 1938 fand die Taufe statt. Im Gegensatz zu den Festlichkeiten zum Anlass der Taufe des „Hindenburg“ war diesmal nur der Kreis der Belegschaft der Luftschiffbau Zeppelin GmbH und der Besatzung von der Deutschen Zeppelin-Reederei anwesend. Es waren keine Regierungsvertreter gekommen, lediglich ein kurzes Grußtelegramm vom Reichsminister der Luftfahrt Generalfeldmarschall Göring an Dr. Hugo Eckener überbrachte Glückwünsche. Die Taufrede hielt Dr. Eckener.

Das Reichsluftfahrtministerium ließ LZ 130 am 14. November 1938 für ein Jahr bis zum 1. September 1939 „für den Luftverkehr ohne Personenbeförderung und außerhalb von Tropengebieten“ zu.

Ende August wurde das Schiff mit Begründung drohender Kriegsgefahr außer Betrieb genommen. Die Gaszellen wurden am 1. September 1939 geleert und das Schiff für eine längere Liegezeit in der Luftschiffhalle vorbereitet. Es erfolgten Arbeiten, um das Schiff zu konservieren und für eine Wiederinbetriebnahme bereit zu halten. Diese wurden im Januar 1940 eingestellt.

Am 4. April 1940 wurde von Hermann Göring der schriftliche Befehl zur "Verschrottung von LZ 127, LZ 130 und LZ 131 und Verwertung der Hallen auf dem Flugplatz Rhein-Main" erlassen. Von LZ 131 existierten damals in der Friedrichshafener Werft bereits einige Gerippeteile.

Am 8. April 1940 wurde mit den Arbeiten begonnen, am 27. April erfolgte die Meldung über den Vollzug der Verschrottung.

Die Sprengung der Luftschiffhallen durch eine Pioniereinheit (PionierBtl 157) der Wehrmacht erfolgte am 6. Mai 1940, dem dritten Jahrestag der Katastrophe von Lakehurst, bei der LZ 129 „Hindenburg“ verbrannte und 36 Menschen den Tod fanden.

Quelle: wikipedia

Gruß
KJ
Nach oben Nach unten
Kontrollratjunkie
Moderator
Kontrollratjunkie


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 130   Zeppelinpost des LZ 130 EmptySo Dez 26, 2010 2:24 am

Der LZ 130 führte die folgenden neun Fahrten durch, bei denen eine Postbeförderung, jedoch keine Personenbeförderung stattgefunden hat. Es waren lediglich Postfahrten.

1. Fahrt in das Sudetenland (02. - 03.12.1938)
2. Fahrt nach Leipzig (09.07.1939)
3. Fahrt nach Görlitz (16. - 17.07.1939)
4. Fahrt nach Bielefeld und Münster (22. - 23.07.1939)
5. Fahrt nach Kassel (30.07.1939)
6. Fahrt nach Würzburg (06.08.1939)
7. Fahrt nach Eger (13.08.1939)
8. Fahrt nach Essen / Mülheim (20.08.1939)
9. Fahrt nach Königsberg (26.08.1939, diese Fahrt wurde nicht mehr durchgeführt)


Für heute Abend zeige ich hier noch den ersten Beleg:

Zeppelinpost des LZ 130 Lz_13010


LZ 130 Graf Zeppelin II

Landungsfahrt nach Würzburg
06.08.1939

mit Bestätigungsstempel in Rot
und Postsonderstempel aus
Würzburg in Schwarz

Sieger 461
Michel 25

Gruß
KJ


Zuletzt von Kontrollratjunkie am Di Dez 02, 2014 11:58 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
ZAPPA
Mitglied
Mitglied
ZAPPA


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 130   Zeppelinpost des LZ 130 EmptySo Dez 26, 2010 5:53 pm

Hallo kontrollratjunkie,

Zeppelinbelege haben, zumindest für mich, immer noch
die Aura des Exklusiven und/oder Teuren.
Diese Belege haben einen seltsamen Reiz.
Aber wie du schon sagtest, kann man immer wieder für ein paar
Euro einen Beleg erstehen und das tue ich auch.
Ich hatte mir das Buch "Das Jahrhundert der Zeppeline",
herausgegeben von der Deutschen Post, für 5 Euro gekauft.
Ein schönes und informatives Buch.
Dann noch einen älteren Sieger-Katalog.
Zum LZ 130 kann ich die folgenden beiden Belege der
Sudetenlandfahrt beitragen.

Zeppelinpost des LZ 130 Z111
Nach oben Nach unten
ZAPPA
Mitglied
Mitglied
ZAPPA


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 130   Zeppelinpost des LZ 130 EmptySo Dez 26, 2010 5:54 pm

Und hier der zweite Beleg:

Zeppelinpost des LZ 130 Z211

schöne Grüße
ZAPPA
Nach oben Nach unten
Kontrollratjunkie
Moderator
Kontrollratjunkie


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 130   Zeppelinpost des LZ 130 EmptySo Dez 26, 2010 7:16 pm

Hallo ZAPPA,

vielen Dank für Deinen Beitrag und die Vorstellung Deiner Belege zur Sudetenlandfahrt.
Diese Belege haben die Siegernummer 456.
Belege zu dieser Fahrt können oft noch relativ günstig erworben werden, mit Glück noch unter 15 EUR.
Immerhin wurden 105000 Poststücke auf dieser Fahrt befördert.
Eine hervoragende Möglichkeit zum Einstieg in dieses faszinierende Gebiet.

Hast Du das Datum des rückseitigen Machinen-Ankunftsstempels überprüft ?
Wenn es nicht das Datum 02.12.38 ist, Glückwunsch !

Der Brief ist leider um einen Reichspfennig überfrankiert, aber das soll kein Beinbruch sein.
Dafür wurden nur Randstücke verklebt, die einen Reihenzähler, bzw. Summenzähler tragen.

Sehr selten sind auch Belege dieser Fahrt, die mit Dienstmarken frankiert sind.

In nächster Zeit werde ich auch den einen oder anderen Beleg dieser Fahrt vorstellen.

Gruß
KJ


Zuletzt von Kontrollratjunkie am Di Jan 11, 2011 11:29 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Kontrollratjunkie
Moderator
Kontrollratjunkie


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 130   Zeppelinpost des LZ 130 EmptySo Dez 26, 2010 7:24 pm

@ZAPPA schrieb:
Hallo kontrollratjunkie,

Zeppelinbelege haben, zumindest für mich, immer noch
die Aura des Exklusiven und/oder Teuren.
Diese Belege haben einen seltsamen Reiz.
Aber wie du schon sagtest, kann man immer wieder für ein paar
Euro einen Beleg erstehen und das tue ich auch.

Nun noch eine kleine Ergänzung zu Deinem Posting.
Die Aura all dessen, was mit der Zeit der Zeppeline zusammenhängt ist sprichwörtlich.
Es war auch sehr spannend, diese "Riesenzigarren" am Himmel zu sehen. Das ist uns heute leider nicht mehr vergönnt. Aber Berichte und Bildmaterial von Augenzeugen dieser Zeit ist immer hochspannend zu sehen.

Auch für mich war es lange Zeit völlig indiskutabel, solche Belege sammeln zu wollen. Zu oft las ich im Auktionskatalogen und Ergebnisberichten von exorbitanten Zuschlägen für (natürlich) exquisiteste Belege zu den großen Fahrten der dreissiger Jahre.
Unser Mitglied @balf_de kennt sich mit solchen Sachen hervorragend aus !
Aber es gibt auch bezahlbare Stücke. Und so ist es auch möglich, eine wunderbare Sammlung für kleines Geld aufzubauen, nicht nur des LZ 130 Graf Zeppelin II.

Wir werden sehen, was hier noch alles zutage gefördert wird. Ich bin gespannt.

Gruß
KJ
Nach oben Nach unten
Kontrollratjunkie
Moderator
Kontrollratjunkie


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 130   Zeppelinpost des LZ 130 EmptySo Dez 26, 2010 7:29 pm

Damit das hier nicht zu trocken bleibt, möchte ich noch eine originale Postkarte aus der Zeppelinzeit vorstellen.

Es handelt sich zwar hierbei um den LZ 127 Graf Zeppelin, aber zur Illustration möge man mir diese Ungenauigkeit verzeihen.

Gruß
KJ
Zeppelinpost des LZ 130 Zeppel11
Zeppelinpost des LZ 130 Zeppel12
Nach oben Nach unten
ZAPPA
Mitglied
Mitglied
ZAPPA


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 130   Zeppelinpost des LZ 130 EmptySo Dez 26, 2010 8:59 pm

Dann möchte ich auch eine Zeppelinkarte zeigen.
Man kann die Größe dieser Giganten des Himmels
auf dem Bild gut erkennen. Die hätte ich zu gerne
mal in echt gesehen.

Auf der Rückseite der Karte ist zu lesen:
"Graf Zeppelin" über dem Hafenbahnhof Friedrichshafen

und einen schönen Zeppelinstempel hat die Karte
auch noch.

Zeppelinpost des LZ 130 Zzz10

Schönen Abend noch
ZAPPA
Nach oben Nach unten
Kontrollratjunkie
Moderator
Kontrollratjunkie


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 130   Zeppelinpost des LZ 130 EmptyMi Dez 29, 2010 2:27 am

Ergänzend dann noch eine Karte mit Abbildung des LZ 127 "Graf Zeppelin", auf der man die Relationen zwischen Mensch und Luftschiff gut erkennen kann.
Die Rückseite zeige ich ein anderes Mal.....

Nun aber zurück zu den Fahrten des LZ 130.

Gruß
KJ

Zeppelinpost des LZ 130 Zeppel14
Nach oben Nach unten
Kontrollratjunkie
Moderator
Kontrollratjunkie


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Sudetenlandfahrt I   Zeppelinpost des LZ 130 EmptyMo Jan 03, 2011 12:08 am

Hier der nächste Beleg vom LZ 130:

LZ 130 Graf Zeppelin II

Sudetenlandfahrt
02. - 03.12.1938

mit Bestätigungsstempel II
(Gummistempel)
Abwurf Reichenberg
rückseitiger Ankunftsstempel
als Maschinenstempel

der Luftpostaufkleber wurde
gestrichen, da eine Weiterleitung
per Luftpost nicht vorgesehen war

Sieger 456
Michel 8 I

Gruß
KJ

Zeppelinpost des LZ 130 Zeppel15Zeppelinpost des LZ 130 Zeppel16
Nach oben Nach unten
Kontrollratjunkie
Moderator
Kontrollratjunkie


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Sudetenlandfahrt II   Zeppelinpost des LZ 130 EmptyDi Jan 11, 2011 11:37 pm

Heute noch ein Beleg zur Sudetenlandfahrt mit einer kleinen Besonderheit:

LZ 130 Graf Zeppelin II

Fahrt ins Sudetenland
02. - 03.12.1938

mit Bestätigungsstempel
in Rot in Type I
(Kunstharzstempel)

frankiert wurden insgesamt 1,40 RM
zur Weiterbeförderung als Eilbrief
dieser Beförderungsweg wurde allerdings
von der Post ignoriert, da der rote Expreßzettel
und auch das rote Balkenkreuz
auf der Vorderseite fehlen.


Sieger 456
Michel 8 I a

Gruß
KJ

Zeppelinpost des LZ 130 Zeppel10Zeppelinpost des LZ 130 Zeppel11
Nach oben Nach unten
balf_de
Mitglied in Bronze
balf_de


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Die letzten Tage der großen Zeppeline ...   Zeppelinpost des LZ 130 EmptyMi Jan 12, 2011 7:30 pm

Hallo zusammen!

@Kontrollratjunkie hat in seiner Einführung zu diesem schönen Thread die Geschichte des LZ 130 schon ausführlich beschrieben - ich möchte dies aus der Sicht eines Zeitzeugen wiederholen.
Nein, ganz so alt bin ich nicht ...

Aber ich habe in einer alten Ausgabe der "Zeppelinpost" (Nr. 2/1997) die kaum noch leserliche Kopie eines Artikels von Max Pruss aus den 1950er Jahren gefunden, den ich trotz guter Scanner-Software mehr oder minder mit der Hand abschreiben musste, um ihn einigermaßen leserlich zu erhalten.

Pruss war nach seiner Rückkehr aus den USA, wo er nach dem Lakehurst-Unfall des von ihm geführten LZ 129 "Hindenburg" mehrere Monate lang schwer verletzt im Krankenhaus lag, als Leiter des Rhein-Main-Flughafens tätig. (siehe auch -> http://en.wikipedia.org/wiki/Max_Pruss ). So erlebte er das traurige Ende des LZ 130 hautnah mit. Hier ist sein Bericht:

Aus den letzten Tagen unserer Luftschiffe LZ 127 und LZ 130

Es dürfte wohl allgemein bekannt sein, dass nach der Katastrophe des LZ. 129 „Hindenburg“ der Passagierverkehr mit Wasserstoff gefüllten Luftschiffen von RLM verboten wurde. So wurde auch für das neue Luftschiff LZ 130 (Graf Zeppelin) die gewerbsmäßige Beförderung von Personen untersagt. Nach den üblichen Werkstätten- und Probefahrten wurde das neue Schiff am 1. Nov. 1938 nach Frankfurt überführt und bezog die Halle I, nachdem das außer Dienst gestellte Luftschiff LZ 127 in die Halle II gebracht war.

Das starke Interesse der Allgemeinheit an den Fahrten des neuen Luftschiffes steigerte sich immer mehr. Gewaltige Menschenmassen strömten zu den Landungen. Wie beliebt unsere Schiffe im Volke waren, ersieht man wohl am besten daran, dass allein im Jahre 1938 unser außer Dienst gestellter LZ.127 von nahezu 400.000 zahlenden Besuchern besichtigt wurde. So waren gerade unsere Luftschiffe ein Hauptanziehungspunkt für den Fremdenverkehr im Rhein-Main-Gebiet. Also eine ähnliche Bedeutung, wie früher unsere Luftschiffe für Friedrichshafen hatten.

Der neue „Graf Zeppelin“ stand unter dem Kommando von Herrn Kpt. Sammt. Im Auftrag von RLM wurden eine Reihe von Versuchs- und Propagandafahrten durchgeführt. Später erhielten wir vom RLM die Erlaubnis, auch Landungsfahrten in verschiedenen Städten Deutschlands vorzunehmen. Die Vorbereitung dieser Landungen auf den einzelnen Plätzen lag in unseren Händen. Dass natürlich schon alle Sonntage des Jahres 1939 für diesen Zweck belegt waren, ist selbstverständlich. Immer wieder konnten wir bei diesen Veranstaltungen eine große, sich immer steigernde Begeisterung der Menschenmassen feststellen. Da auch das Postministerium die Beförderung von Post (mit Sonderstempel) genehmigte, war der DZR eine weitere Einnahmequelle erschlossen.

Um die Landungsfahrten programmmäßig durchführen zu können, wurde das Schiff in den Abendstunden des Samstags aus der Halle gebracht und am Ankermast bis zum Start liegen gelassen. Vom Mast aus konnte dann das Schiff ohne weitere Hinzuziehung von Haltemannschaften aufsteigen. Dass bei den terminmäßigen Fahrten das Schiff auch oft sehr schlechtes Wetter antraf, ist erklärlich, jedoch konnte überall programmmäßig gelandet werden. Von den Fahrten für die Versuchsgruppe ist besonders die große Nordseefahrt erwähnenswert, die 48 Stunden dauerte (2. - 4. August 1939). Alle Fahrten verliefen ohne Zwischenfälle, nur bei der Versuchsfahrt am 13. und 14. April wurde Herr Seyler von der Versuchsgruppe in der Nähe von Stettin beim Übersteigen vom Messkorb ins Schiff von seinem sich öffnenden Fallschirm außenbords gerissen. Zwei Besatzungsmitglieder versuchten, ihn noch festzuhalten, mussten dann aber loslassen, um nicht selbst mit hinausgerissen zu werden. Sie zogen sich Prellungen an Gesicht und Händen zu. Herr Seyler landete verletzt auf freiem Feld und wurde dann ins Stettiner Krankenhaus gebracht. Wegen der äußerst angespannten politischen Lage wurden alle nach dem 20. August 1939 vorgesehenen Fahrten, darunter eine Ostpreußenfahrt mit Landung in Königsberg abgesagt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte das Schiff auf 22 Fahrten 22.637 km zurückgelegt.

Die politische Lage spitzte sich immer mehr zu. Es musste Vorsorge getroffen werden, dass das Schiff raschestens entleert werden konnte. Damit das Schiff für die Aufhängepunkte richtig lag, musste es auf Westkurs gelegt werden, es musste also gedreht werden. Da sehr viele Besatzungsmitglieder in der Nacht vom 25. zum 26. August Gestellungsbefehle bekamen, wurde das Manöver am 26.8. früh um 5 Uhr mit 30 Mann und unter Zuhilfenahme von zwei Traktoren durchgeführt. Am 28.8. Aufhängung des Schiffs und Abstützung des Kiellaufganges. Am 30.8. war die gesamte Ölfüllung von ca. 31 To. Aus dem Schiff genommen und in den Ausgleichsbehälter für Gas getankt. Am 31.8. Alarm für das gesamte DZR-Personal, um das Schiff bis zum Achssteg zu entleeren, damit die Ventile ausgebunden werden konnten. Bis um 1 Uhr nachts (1.9.39) waren diese Arbeiten beendet und das Schiff klar zur sofortigen Entleerung. Der Befehl hierzu kam vom RLM um 8 Uhr am Tage des Kriegsbeginns, also am 1.9.1939. Gegen 11 Uhr war das Schiff entleert, es entstand ca. 180000 cbm. Gasverlust.

Der Krieg war ausgebrochen. Der Krieg, der vom ganzen Volk mit tiefer Niedergeschlagenheit aufgenommen wurde. Er legte auch unsere Luftschifffahrt lahm. Wird er sie ganz zum Erliegen bringen? Was wird mit den Schiffen in den Hallen geschehen? Das waren bange Fragen, die uns Zeppeliner bewegten. Für Kriegszwecke waren ja unsere Zeppeline in diesem Krieg ungeeignet, aber vielleicht als Transportmittel auf großen Strecken, die nicht über Feindesland führten? Tatsächlich sah es so aus, als sollten wir den LZ 130 wieder in Dienst stellen dürfen, da man sich in Berlin mit dem Gedanken trug, auf dem Luftwege Edelmetalle aus der Mandschurei zu holen. Mit der Sowjetunion hatte das Reich ja einen Freundschaftsvertrag und Polen lag am Boden. Mit einem Stützpunkt im Osten, etwa in der Nähe von Breslau würden sich schon Fahrten nach dem Osten durchführen lassen. Unsere genauen detaillierten Berechnungen wurden in Berlin Herrn Ministerialdirektor Fisch vorgelegt, der zuerst nur an den Einsatz von Condor-Maschinen dachte, sich aber dann doch von der Leistungsfähigkeit des Luftschiffs überzeugen ließ. Leider ist es zur Ausführung dieses Planes nicht gekommen, da die Sowjetunion den Abtransport von Edelmetallen nicht genehmigte und Getreidetransport mit Luftschiff lohnt nicht.

Bald tauchten Gerüchte auf, dass die Schiffe und Hallen gesprengt oder verschrottet werden sollten, die sich später auch bewahrheiten sollten. Wenn man jetzt an die ersten Kriegsmonate zurückdenkt, so muss man zu der Feststellung kommen, dass man auch im RLM. über das Schicksal unserer Anlagen nicht klar war. Einer war sich aber darüber klar und das war der Reichsminister der Luftfahrt, Göring. Auf der Aufsichtsratssitzung der DZR im November wurde der Befehl Görings mitgeteilt, dass die Luftschiffe abgewrackt und die Hallen demontiert werden müssten. Was konnten wir Zivilisten gegen die Befehle so hoher Militärs noch unternehmen? Trotzdem wurde nichts unversucht gelassen, um wenigstens die Halle und das neue Schiff zu retten. Wie lange der Krieg dauern würde, wusste damals kein Mensch. Vielleicht konnte man das neue Schiff nach Friedrichshafen überführen? Dort lag es dann ja weit. weg von der Front. Kommissionen kamen zur Besichtigung und zu Verhandlungen von C.Amt, die ihr Möglichstes tun wollten, um noch etwas zu retten. Herr Dr. Eckener wandte sich an Göring und erhielt die Antwort, dass man an einen Abbruch der Hallen in Friedrichshafen nicht dächte. Anlässlich eines Aufenthaltes in Berlin, Mitte November, versuchte ich, mit Göring eine Unterredung herbeizuführen. Trotz Empfehlung und Befürwortung von Generallt. Bodenschatz (damaliger Chef des Ministeramtes) wurde ich nicht empfangen. Der Feldmarschall ließ mir nur sagen, dass er nach einem Vortrag von Generaloberst Milch entschieden hätte, dass unsere Anlagen anderweitig verwertet werden sollen. Es hätte also keinen Zweck, in dieser Angelegenheit nochmals bei ihm vorzusprechen. Trotzdem gelang es über Herrn Dr. Todt (damals Generalinspektor für das Straßenwesen) Herrn Udet zu. überzeugen, dass eine anderweitige Verwertung unserer Anlagen zwecklos sei und dass der Luftwaffe und der DZR am besten gedient würde, wenn am augenblicklichen Zustand unserer Anlagen nichts geändert würde. Wir waren über die Mitteilung des Herrn Dr. Todt, wonach Herr Generalltd. Udet von einem Abbruch der Hallen Abstand nimmt, sehr erfreut Unsere Schiffe wurden höher gehängt und so ein freier Raum unter dem Schiff von 5 m erzielt. Es stand nun der Luftwaffe eine Bodenfläche in Halle I von 13.000 und in Halle II von 15.000 qm zur Verfügung, die auch von den Verbänden restlos ausgenutzt wurde.

Einige Wochen hatten wir Ruhe, dann zog sich das Gewitter über unseren Köpfen zusammen. Ende Februar wurden die Motoren beschlagnahmt, am 29.2. kam der schriftliche und am 1. März der mündliche Befehl zum Abbruch der Schiffe und der Hallen. Zu diesem Zweck erschien Göring am 1.3.40 in unserer Halle, begleitet von vielen Generalen, u.a. die Generale Milch, Sperrle, Udet, Lörzer, Dr. Weissmann, mehrere Bereichskommandanten und Ajudanten. Herr Issel und ich hatten Gelegenheit, uns im Schiff eine Stunde lang mit Göring und Milch zu unterhalten. Nun, es war durchaus keine sachliche Unterhaltung, sondern mehr oder weniger eine Streiterei, da der hohe Herr von vornherein gegen uns und unsere Sache eingestellt war. Ich möchte hier nicht näher auf die „Unterredung“ eingehen., seine Einstellung zum Luftschiff ersieht man am besten aus seinen Worten. So sagte er einmal: „Wenn ich auch bisher mit der ganzen Sache sympathisiert habe, so sehe ich doch jetzt nach der Besichtigung, dass das hier nichts ist“. Später berührte er eine Tragfläche einer Me 109 und sagte: „Det Ding is mir lieber“. Zum Schluss rief er die Generale Sperrle und Udet zu sich und sagte ihnen, dass die Anlagen weg müssten. Damit wir also das Todesurteil über unsere Schiffe gesprochen.

Auf die näheren Einzelheiten der Verschrottung unserer Schiffe möchte ich hier nicht näher eingehen. Sie lag in den Händen unserer technischen Abteilung. Auch hofften wir, die an der Halle I neu errichteten Gefolgschaftsräume und Werkstätten für die DZR zu erhalten. Leider fielen auch sie, genau so wie die Hallen am 6. Mai (Tag von Lakehurst) durch Sprengung zusammen. Als Ersatz für die Werkstätten wurden in der Nähe der Zeppelinsiedlung Barackenwerkstätten errichtet, in welchen in erster Linie Motoren-Reparaturen für den Heimatkraftfahrpark durchgeführt wurden. Auch auf anderen Gebieten konnte das Personal der DZR beschäftigt werden. Im Auftrag des OKH wurden aus unseren Gaszellen Propaganda-Ballone hergestellt. Ferner wurden Aufträge auf Sperrdrachen ausgeführt und dann fortlaufend Sperrballon-Reparaturen. Durch Neueinstellung von Arbeitskräften wuchs das Personal der DZR ständig, bis der Kriegsschluss auch hier einen Riegel vorsetzte. Nach dem Einmarsch der Amerikaner wurde das Zeppelinheim beschlagnahmt und auch die Werkstätten wurden zunächst von der Besatzungsmacht zu Quartierswecken benutzt. Der größte Teil des Personals - in erster Linie die Alten - wurde von der DZR gekündigt. Auf das Schicksal der einzelnen soll hier nicht näher eingegangen werden, es passt auch nicht zum Thema.

Dass die hiesigen Zeppeliner den Glauben an das Luftschiff nicht aufgegeben haben, ist erklärlich. Hier, in der Nähe des Rhein-Main-Flughafens ist man über die Leistungen der neuesten Clipper genau im Bilde. Das neueste Produkt der PAA, der Touristen-Clipper, fliegt mit 84 Personen. Es sitzen also jetzt nicht vier sondern fünf Personen in einer Reihe (breiter ist aber das Flugzeug nicht geworden). Nach Angaben der PAA hat der Clipper eine Nutzlast von 6.930 kg und dabei einen Aktionsradius von 3.600 km. Zum Vergleich LZ 129: 19.000 kg auf 14.000 km. Vom Komfort im Luftschiff wollen wir erst gar nicht reden. Im Luftschiff reist man. Ach, es gibt ja soviele Menschen, die eine Reise genießen wollen und denen es auf ein paar Stunden mehr gar nicht ankommt. Die Fliegerei verschlingt schon Unsummen. So beliefen sich die Kosten für eine Startbahn auf dem Flughafen Rhein-Main auf 10 Millionen DM. Also könnte man für eine Startbahn 2 Luftschiffhallen bauen. Die Kosten für ein Großluftschiff dürften die Kosten eines großen Clippers kaum erreichen. Das sind nur einige wenige Punkte, die hier herausgestellt wurden, weil man in letzter Zeit in der Presse lesen konnte, dass der Zeppelin durch den Clipper überholt sei. Vergessen wollen wir auch nicht den propagandistischen Wert, den tiefen Eindruck, den das Luftschiff überall auf der Welt hinterließ, so dass es mit Recht als ein guter Botschafter Deutschlands angesprochen wurde.

Das Bundesverkehrsministerium hat zur Gründung einer neuen Luftverkehrsgesellschaft 150 Millionen DM bereitgestellt. Eine schone Summe, von der für unsere Zwecke ein Bruchteil genügen würde. Mit Recht wird der Segelflugsport und der Freiballonsport gefördert, warum aber nicht das Luftschiff, das doch die größten Erfolge aufzuweisen hat? Der Zeppelingedanke ist in unserem Volk noch sehr lebendig und ein neues Luftschiff würde vom ganzen Volk freudig begrüßt werden.

Max Pruss

Nach oben Nach unten
saintex
Mitglied
Mitglied
saintex


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Zeppelin LZ 130   Zeppelinpost des LZ 130 EmptyDo Jan 13, 2011 12:27 am

Hallo balf_de
toller Beitrag, supi. Auch hier fassen wir "Puristen" Fuss.

saintex
Nach oben Nach unten
Kontrollratjunkie
Moderator
Kontrollratjunkie


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Gedanken von Max Pruss   Zeppelinpost des LZ 130 EmptyDo Jan 13, 2011 1:27 am

@balf_de schrieb:

Vergessen wollen wir auch nicht den propagandistischen Wert, den tiefen Eindruck, den das Luftschiff überall auf der Welt hinterließ, so dass es mit Recht als ein guter Botschafter Deutschlands angesprochen wurde.

Der Zeppelingedanke ist in unserem Volk noch sehr lebendig und ein neues Luftschiff würde vom ganzen Volk freudig begrüßt werden.

Max Pruss[/justify]

Vielen herzlichen Dank an @balf_de für die Fleissarbeit und den hervorragenden Einblick in die Geschehnisse während der Endphase der deutschen Luftschiffzeit und die Gedanken von Max Pruss.
So wird Geschichte lebendig, auch wenn sie im Endeffekt für den Luftschiffreund traurig geendet hat.

Dann sollen in nächster Zeit noch ein paar Belege das Korsett zu diesem Erlebnisbericht bilden.

Gruß
KJ
Nach oben Nach unten
kawa
Mitglied in Bronze
kawa


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 130   Zeppelinpost des LZ 130 EmptyDo Jan 13, 2011 5:55 am

Vielen Dank @ balf_de.

Da kann ich mich meinen Vorschreibern nur anschliessen.
Sehr interessant fand ich den Abschnitt, Argumenete kontra Clipper.

Auch an Kontrollratjunkie und ZAPPA
ein Dank für die Beiträge mit den schönen Belegen.


Gruss
kawa

_________________
Motivsammeln ist spannend und lehrreich
www.walter-kalt.ch   über 23'000 Briefmarkenabbildungen Motiv Luftfahrt
51 Sammelblätter Offene-Klasse
48 Sammelblätter thematisch
über 3100 Belege Abbildungen zur Luftfahrt
Nach oben Nach unten
balf_de
Mitglied in Bronze
balf_de


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Ein später Zeppelin-Beleg   Zeppelinpost des LZ 130 EmptyDi Jan 25, 2011 6:43 pm

Lieber Kontrollratjunkie, Hallo zusammen!

Leider nur als Abbildung in einem Bildband habe ich heute einen besonders späten "Zeppelin-Beleg" entdeckt. Dass er aus Danzig kommt, wird Dir, lieber Kontrollratjunkie, besonders gut gefallen:

Am 19. September 1939 hatte die deutsche Wehrmacht Danzig bereits besetzt - die Freie Stadt Danzig war bereits völkerrechtswidrig ins Deutsche Reich einverleibt worden.

Dass im September 1939 ursprünglich eine Fahrt des LZ130 "Graf Zeppelin" nach Danzig geplant war, davon ist mir nichts bekannt. Die Ankündigung der ursprünglich nach dem 1. September 1939 geplanten Fahrten habe ich anliegend beigefügt. Meiner Meinung nach hat man die beiden Stempel "Mit Luftschiff Graf Zeppelin befördert" und "Infolge Kriegsausbruches Ausfall der Zeppelinfahrt ..." privat und ausschließlich zur Freude der Sammler hergestellt. Trotzdem: ein sehenswerter Brief!

Viele Grüße
balf_deZeppelinpost des LZ 130 Scanne15Zeppelinpost des LZ 130 Lz130_10
Nach oben Nach unten
Kontrollratjunkie
Moderator
Kontrollratjunkie


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 130   Zeppelinpost des LZ 130 EmptyMi Jan 26, 2011 12:22 am

@balf_de schrieb:
Lieber Kontrollratjunkie, Hallo zusammen!

Leider nur als Abbildung in einem Bildband habe ich heute einen besonders späten "Zeppelin-Beleg" entdeckt. Dass er aus Danzig kommt, wird Dir, lieber Kontrollratjunkie, besonders gut gefallen:

Am 19. September 1939 hatte die deutsche Wehrmacht Danzig bereits besetzt - die Freie Stadt Danzig war bereits völkerrechtswidrig ins Deutsche Reich einverleibt worden.

Viele Grüße
balf_de

Lieber balf_de,

Belege der Zuleitung aus Danzig sind immer schön. Aber hier sieht es mir schon sehr nach "Bastelstunde" aus.
Ob ich so einen Brief in die Sammlung aufnehmen würde ? Sicher bin ich mir da nicht.

Vielen Dank auch für die tollen Informationen zu den geplanten Fahrten. Irgendwo habe ich das Blatt doch schon einmal gesehen......und auch schon gesichert lachen .

Demnächst kommt auch wieder ein Beleg des LZ 130 zur Vorstellung.

Liebe Grüße
KJ
Nach oben Nach unten
Kontrollratjunkie
Moderator
Kontrollratjunkie


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Fahrt nach Bielefeld   Zeppelinpost des LZ 130 EmptyDo Jan 27, 2011 12:24 am

Dann geht es heute weiter mit einem Beleg der Fahrt nach Bielefeld Ende Juli 1939:


LZ 130 Graf Zeppelin II

Fahrt nach Bielefeld
22. - 23.07.1939

mit Bestätigungsstempel
und Sonderstempel
von Bielefeld als
Ankunftsstempel

Sieger 459
Michel 19

Gruß
KJ

Zeppelinpost des LZ 130 Zeppel12
Nach oben Nach unten
Kontrollratjunkie
Moderator
Kontrollratjunkie


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Fahrt nach Kassel   Zeppelinpost des LZ 130 EmptyMi Feb 09, 2011 11:31 pm

Heute kommt ein Beleg der Fahrt nach Kassel vom 30.07.1939 zur Vorstellung:



LZ 130 Graf Zeppelin II

Fahrt nach Kassel
30.07.1939

mit Bestätigungsstempel
und Sonderstempel
von Kassel als
Ankunftsstempel mit
Unterscheidungsbuchstaben a

Sieger 460
Michel 22 a



Zeppelinpost des LZ 130 Lz_13010 Zeppelinpost des LZ 130 Lz_13011


Der Brief ist zwar um 8 Reichspfennig überfrankiert, aber dafür wurde eine m.E. sehr ansprechende Frankatur gewählt. Aus Platzmangel findet sich der Ankunftsstempel rückseitig.

Gruß
KJ


Zuletzt von Kontrollratjunkie am Fr Okt 31, 2014 1:40 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Kontrollratjunkie
Moderator
Kontrollratjunkie


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Landungsfahrt nach Görlitz   Zeppelinpost des LZ 130 EmptyMo Feb 21, 2011 11:44 pm

Nun der nächste Beleg des letzten Luftschiffs alter Prägung:


LZ 130 Graf Zeppelin II

Landungsfahrt nach Görlitz
16. - 17.07.1939

mit Bestätigungsstempel
und schwarzen Postsonderstempel
von Görlitz als
Ankunftsstempel und
rückseitig mit Ankunftsstempel
von Wien 110 vom 19.07.39

Sieger 458
Michel 17

Gruß
KJ



Zeppelinpost des LZ 130 Zeppel14
Nach oben Nach unten
kawa
Mitglied in Bronze
kawa


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 130   Zeppelinpost des LZ 130 EmptyDi Feb 22, 2011 10:51 am

Hallo

@Kontrollratjunkie
vielen Dank fürs zeigen der schönen Belege.
Freue mich auf weitere.

Gruss
kawa

_________________
Motivsammeln ist spannend und lehrreich
www.walter-kalt.ch   über 23'000 Briefmarkenabbildungen Motiv Luftfahrt
51 Sammelblätter Offene-Klasse
48 Sammelblätter thematisch
über 3100 Belege Abbildungen zur Luftfahrt
Nach oben Nach unten
Kontrollratjunkie
Moderator
Kontrollratjunkie


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 130   Zeppelinpost des LZ 130 EmptyDi Feb 22, 2011 12:51 pm

Hallo kawa,

herzlichen Dank für Deinen Kommentar, so etwas motiviert doch auch einmal zw .
So ein paar Belege habe ich auch noch, es wird also noch weitere Beiträge geben.

Wenn Du auch Belege vom LZ 130 hast, ich würde mich freuen, sie hier zu sehen.

Gruß
KJ
Nach oben Nach unten
Kontrollratjunkie
Moderator
Kontrollratjunkie


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Fahrt nach Essen / Mülheim 20.08.1939    Zeppelinpost des LZ 130 EmptySo Feb 27, 2011 2:51 pm

Dann ist heute Zeit für den nächsten Beleg.
Dieses Mal von der letzten tatsächlich durchgeführten Fahrt des LZ 130 Graf Zeppelin II nach Essen / Mülheim.

LZ 130 Graf Zeppelin II

Fahrt nach Essen / Mülheim 20.08.1939

mit Weiterleitung nach Holland
mit Bestätigungsstempel und Postsonderstempel
des Flughafens Essen/Mülheim als
Ankunftsstempel

Sieger 463
Michel 29
Gruß
KJ

Zeppelinpost des LZ 130 Zeppel11
Nach oben Nach unten
balf_de
Mitglied in Bronze
balf_de


Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 130   Zeppelinpost des LZ 130 EmptySo Feb 27, 2011 4:12 pm

Lieber Kontrollratjunkie!

Ein schöner Beleg mit perfekten Stempeln und "anlassbezogner" Frankatur als Dokument der letzten Fahrt vor Toreschluss ....

Interessant ist doch eigentlich auch die Destination: die Zeppelin-Gesellschaft, der vom Briefporto normalerweise anteilig 38 Rpf. zustanden (50 - 12 für die Postbeförderung des Inlandsbriefs), bekam hier wohl nur 25 Rpf., da die Post für den Auslandsbrief 25 Rpf. einbehielt - zumindest im Jahr 1938 kam Holland noch nicht "heim ins Reich" ...

Vielleicht kann man die Frage klären, wenn wir mehr Auslandsbriefe finden.

Liebe Grüße
balf_de
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




Zeppelinpost des LZ 130 Empty
BeitragThema: Re: Zeppelinpost des LZ 130   Zeppelinpost des LZ 130 Empty

Nach oben Nach unten
 

Zeppelinpost des LZ 130

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 4Gehe zu Seite : 1, 2, 3, 4  Weiter

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Briefmarken - Forum  :: Luft-, Raketen- und Ballonpost :: Zeppelin und Luftschiffe-
Tauschen oder Kaufen