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BeitragThema: Wien   Wien EmptySo Sep 13, 2009 10:19 pm

Der Stephansdom
Der Dom ist eines der wichtigsten gotischen Bauwerke in Österreich. Die Anfänge des Domes gehen auf das Jahr 1137 zurück, Teile des spätromanischen Baues von 1230/40–1263 sind noch erhalten.
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Chromolithografie, Kunstanstalt Roseblatt, Frankfurt/M., gelaufen 1899

Er ist seit 1365 Domkirche (Sitz eines Domkapitels), seit 1469/1479 Kathedrale (Bischofssitz) und seit 1723 Metropolitankirche des Erzbischofs von Wien. Der von Wienern mitunter auch kurz Steffl genannte römisch-katholische Dom gilt als Wahrzeichen von Wien. Namensgeber ist der Heilige Stephanus, der als erster christlicher Märtyrer gilt.
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Autotypie, Wien, Stephanskirche, Verlagsangabe von Briefmarke überklebt, gelaufen 1910

Die Wiener Staatsoper ( k.k. Hof-Oper von 1869 – 1918), das „Erste Haus am Ring“, ist das wichtigste Opernhaus Wiens und eines der bekanntesten der Welt. Das Opernhaus wurde am 25. Mai 1869 mit einer Premiere von Don Juan von Mozart eröffnet. Aus den Mitgliedern des Staatsopernorchesters rekrutieren sich auch die Wiener Philharmoniker. Das Gebäude wurde als erstes aus dem Wiener Stadterweiterungsfond bestrittenes Monumentalgebäude der Ringstraße im Jahr 1860 ausgeschrieben. Bereits Ende 1861 begann der 1869 fertiggestellte Bau nach Plänen der Architekten August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll im Stil der Neorenaissance.
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Lithografie, K.k. Hof-Oper, Verlag Kunstanstalt Miesler, Berlin, gelaufen 1898

Michaeler Burgtor
Die Hofburg zu Wien war von 1438 bis 1583 und von 1612 bis 1806 die Residenz der Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, anschließend die Residenz der Kaiser von Österreich bis 1918. Heute ist sie der Amtssitz des österreichischen Bundespräsidenten.
Von Joseph Emanuel Fischer von Erlach wurde 1726 auch der Michaelertrakt, die Verbindung zwischen Winterreitschule und Reichskanzleitrakt, geplant. Dieser Plan blieb lange unvollendet und wurde erst 1889 bis 1893 von Ferdinand Kirschner in leicht veränderter Form tatsächlich gebaut.
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Lichtdruck, Michaeler Burgthor, keine Verlagsangabe - Nr. 1707, gelaufen 1902 nach Bad Ischl

Der Michaelertrakt ist von einer großen, bronzenen Kuppel gekrönt. Nach der Fertigstellung des Michaelerplatzes wurden an der Front zwei Brunnen mit Skulpturen angebracht: Die Macht zur See von Rudolf Weyr und Die Macht zu Lande von Edmund Hellmer.
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Lithografie, Kunstanstalt Miesler, Berlin, gelaufen 1901


Zuletzt von Gerhard am Mo Jun 14, 2010 8:37 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : ergänzt)
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BeitragThema: Wien   Wien EmptyMo Sep 14, 2009 8:13 pm

Die 1365 gegründete Universität Wien (lat.: Alma Mater Rudolphina Vindobonensis) ist die älteste und mit rund 74.000 Studenten auch größte Universität im heutigen deutschen Sprachraum und eine der größten in Zentraleuropa. Mit rund 8.600 MitarbeiterInnen, davon über 6.500 WissenschafterInnen, ist die Universität Wien die größte Lehr- und Forschungseinrichtung in Österreich.
Die Gründungsurkunde der Universität wurde am 12. März 1365 von Herzog Rudolf IV. und seinen Brüdern Albrecht III. und Leopold III. unterzeichnet.
Das derzeitige, von Simon Freiherr von Sina gestiftete Hauptgebäude wurde zwischen 1877 und 1884 von Heinrich von Ferstel an der Wiener Ringstraße erbaut. Heute befinden sich in diesem Hauptgebäude vor allem das Rektorat, die meisten Dekanate, die zentralen Dienstleistungseinrichtungen und die Hauptbibliothek sowie einige wenige Institute. Die übrigen wissenschaftlichen Einrichtungen der Institute verteilen sich auf über 60 Standorte in Wien und anderen Bundesländern.

Das Liebenberg-Denkmal wurde am 12. September 1890 vor der Mölker Bastei, gegenüber der Universität Wien, enthüllt. Johann Andreas von Liebenberg (* 29. November 1627 in Wien; † 10. September 1683 ) war ab 1680 Bürgermeister von Wien. Bei der zweiten Wiener Türkenbelagerung überwachte er die Vorbereitungen für die Verteidigung und die Schanzarbeiten und organisierte die Bürgerwehr. Er starb zwei Tage vor dem Sieg des Entsatzheeres über Kara Mustafa.

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Lithografie, Wien I, Universität mit Liebenberg-Denkmal, Verlagsangabe A.B. & Co. W., gelaufen 1918
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BeitragThema: Wien   Wien EmptyMi Sep 16, 2009 8:40 pm

Das Schloss Schönbrunn ist eines der bedeutendsten Kulturgüter Österreichs, 1996 wurden Schloss und Park von Schönbrunn von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Sein Name geht auf einen Kaiser Matthias zugeschriebenen Ausspruch zurück, der hier auf der Jagd einen artesischen Brunnen „entdeckt“ und ausgerufen haben soll: „Welch' schöner Brunn“. Aus diesem Brunnen wurde bis zum Bau der Hochquellwasserleitung auch Trinkwasser für den Hof gezapft.
1687 gab Leopold I. für seinen Thronfolger Joseph I. einen repräsentativen Neubau in Auftrag. Der soeben zugewanderte Johann Bernhard Fischer, der spätere Fischer von Erlach, schlug 1688 eine pompöse Anlage vor, die Schloss Versailles übertroffen hätte, aber nicht finanzierbar gewesen wäre. Stattdessen wurde der Architekt 1693 mit einer weitaus kleineren Anlage beauftragt, die 1696–1701 über den Trümmern der früheren Anlage errichtet und ab 1700 bewohnt wurde. Fischer wurde 1696 geadelt, das Projekt wurde aber wegen der Erbfolgekriege erst ab 1705 weiter gebaut und nicht in vorgesehener Form abgeschlossen.
Karl VI. war selbst an Schönbrunn wenig interessiert, schenkte es jedoch seiner Tochter Maria Theresia, die das Anwesen zum kaiserlichen Sommersitz erkor, der es bis 1918 blieb. 1743–1749 ließ sie das Schloss durch ihren Hofarchitekten Nikolaus von Pacassi, der auch an der Hofburg wirkte, entscheidend umbauen und erweitern.

Wien Akwien14
Autotypie koloriert, Gruß aus Wien-Schönbrunn - Haupteingang, Schlosswache, Verlag Schneider und Lux, Wien V, gelaufen 1904

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Lichtdruck koloriert, Schönbrunn, k.u.k. Lustschloss, keine Verlagsangabe, gelaufen 1908

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Ausschnittvergrößerung Autotypie

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Ausschnittvergrößerung Lichtdruck
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BeitragThema: Wien   Wien EmptySo Okt 04, 2009 10:49 pm

Das Wiener Rathaus wurde von 1872 bis 1883 nach Entwürfen des Architekten Friedrich von Schmidt errichtet. Es beherbergt die Amtsräume des Wiener Bürgermeisters sowie des Gemeinderates. Die Gemeinderäte tagen ebenfalls in der Funktion des Landtages.
Das Rathaus ist eines von vielen historistischen Bauwerken, die zu dieser Zeit entlang der durch die Schleifung der Wiener Stadtmauer geschaffenen Ringstraße entstanden sind. Die Rathausfassade ist ein herausragendes Beispiel für einen Profanbau der Neugotik. Das Äußere, vor allem der 105 Meter hohe Turm, ist von der Tradition flämischer Rathäuser der Gotik inspiriert, um äußerlich an die mittelalterliche Tradition städtischer Freiheit anzuknüpfen.

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Lichtdruck koloriert, Wien, I., Rathaus, Verlag Wolf, Verein. Kunstanstalten Wien, gleaufen 1907

Auf der Spitze des Turms steht der Rathausmann, eine 3,5 Meter hohe eiserne Gestalt in Form eines Standartenträgers in Rüstung.
Sie wurde von Alexander Nehr nach einem Modell von Franz Gastell gestaltet, Vorbild war angeblich die Prunkrüstung Kaiser Maximilians I.
Wien Rathau10

Der Grundriss mit sieben Höfen folgt eher der Konzeption barocker Paläste. Die Zuordnung des Gesamtgebäudes zur Neugotik ist daher mit Vorsicht zu verwenden und wurde von Schmidt selbst auch abgelehnt.
Im Untergeschoss des Rathauses befindet sich der unter Denkmalschutz stehende Wiener Rathauskeller.


Zuletzt von Gerhard am Mi Okt 28, 2009 10:00 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Wien   Wien EmptyFr Okt 09, 2009 10:44 pm

Das Parlamentsgebäude an der Wiener Ringstraße wurde vom dänischen Architekten Theophil Hansen als Repräsentationsbau und Sitzungsstätte für das Abgeordnetenhaus und das Herrenhaus, die beiden "Häuser" des österreichischen Parlaments zu Zeiten der Monarchie, errichtet. Der Spatenstich erfolgte im Juni 1874, die ersten Räume wurden im November 1883 bezogen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude teilweise zerstört, der Wiederaufbau konnte 1956 abgeschlossen werden. Heute muss das Parlamentsgebäude vor allem dem Anspruch gerecht werden, moderne Arbeits- und Sitzungsstätte für Nationalrat und Bundesrat zu sein, daher wurde das Haus immer wieder adaptiert und die Infrastruktur sukzessive verbessert.
Der Bau wurde im griechisch-römischen Stil mit neogotischen Einflüssen gehalten. Die Besonderheit an der Konstruktion liegt in der Aufteilung der Stilrichtungen. Der linke Flügel und der linke Teil der Front wurde im römischen Stil gebaut, während die rechte im griechischen gehalten wurde. Die auf dem Dach befindlichen Statuen stellen berühmte Philosophen, Schriftsteller und Politiker eben dieser Ären dar. So sind zum Beispiel Sokrates, Platon oder Plutarch auf dem Dach zu finden.
Der ebenfalls von Theophil Hansen entworfene Pallas-Athene-Brunnen vor dem Parlament wurde erst 1898 bis 1902 erbaut, obwohl die Pläne schon seit 1870 bestanden.

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Autotypie koloriert, Wien Parlament, gelaufen 1910
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BeitragThema: Wien   Wien EmptyFr Okt 16, 2009 11:26 pm

Die Votivkirche an der Ringstraße in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hauptgebäude der Universität Wien gelegen, ist eines der bedeutendsten neugotischen Sakralbauwerke der Welt. Die Entstehung des Ringstraßendoms geht auf ein Attentat auf den jungen Kaiser Franz Joseph I. am 18. Februar 1853 durch den Schneidergesellen Janos Libenyi zurück.
Franz Josephs Bruder, Erz- herzog Ferdinand Maximilian, der spätere Kaiser von Mexiko, rief nach dem Attentat „zum Dank für die Errettung Seiner Majestät“ zu Spenden auf, um in Wien eine neue Kirche zu bauen. Die Kirche sollte als „Votivgabe“ (Dankgeschenk) der Völker der Monarchie für die Errettung Franz Josephs errichtet werden.
Der Kirchenbau wurde in einem Architektenwettbewerb im April 1854 ausgeschrieben, 75 Projekte von Architekten aus der Donaumonarchie, Deutschland, England und Frankreich wurden eingereicht. Die Jury entschied sich für das Projekt des damals erst 26-jährigen Architekten Heinrich Ferstel. Baubeginn war 1856, 23 Jahre Bauzeit später wurde die Kirche am 24. April 1879, anlässlich der Silberhochzeit des Kaiserpaares, geweiht.

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Lithogafie "Gruss aus Wien" Votiv-Kirche. Verlag Back und Schmitt, Wien, Druck Schwerdtfeger & Co Berlin.
Transparentpostkarte (oder "halte gegen das Licht"-Karte - bei Betrachtung gegen eine Lichtquelle erscheint das Motiv als Mondscheinkarte)
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BeitragThema: Wien   Wien EmptyDo Okt 22, 2009 10:17 pm

Kahlenberg
der bekannteste Aussichtspunkt auf Wien. Ursprünglich hieß der Kahlenberg Sauberg oder Schweinsberg. Sein Name resultierte aus den zahlreichen Wildschweinen, die in den Eichenwäldern lebten.
1870 erwarb die Union-Baugesellschaft das Gebiet und errichtete das Hotelrestaurant Kahlenberg. Am Bergplateau knapp unterhalb des Gipfels steht heute die kleine Kirche St. Josef, von dort kommt man nach wenigen Schritten zur Aussichtsterrasse an der nach Wien abfallenden Geländestufe. Hier befand sich bis vor kurzem das in den 1930er-Jahren neu errichtete Restaurant. Dieses, die alte Terrasse sowie die daran angrenzende, seit vielen Jahren leer stehende Hotelruine, wurden abgerissen.

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Lithografie, Mehrbildkarte, Haufler Schmutterer & Co Wien, gelaufen 1894

Die Kahlenbergbahn:
Als Attraktion für die Weltausstellung 1873 nach Vorbild der schweizer Vitznau-Rigi-Bahn geplant, konnte die Bahn erst im Jahr nach der Weltausstellung fertig gestellt und am 7. März 1874 eröffnet werden.
Die aufwändig trassierte zweigleisige, mit dem Zahnradsystem "Riggenbach" ausgestattete Strecke nahm ihren Ausgang in Nussdorf.
1876 wurde die Zahnradbahn bis fast auf den Gipfel des Kahlenberges (484 m) verlängert
Als eine Konzessionärs-Verpflichtung wurde die unentgeltliche Beförderung von Briefpost sowie Postbediensteten festgeschrieben.
Am 26. November 1922 fuhr der letzte Zug auf den Kahlenberg.
Nach Einstellung wurden die Gleisanlagen abgetragen und sämtliche Fahrzeuge verschrottet. Die Bahntrasse ist im unteren Abschnitt in den Weinbergen als Fußweg erhalten, ebenso der oberste Abschnitt, der heute als Zufahrtsstraße zum 1974 errichteten, 165 Meter hohen ORF -Sender dient. Dieser Sendemast trägt hochgelegene Betriebsräume (was für solche Konstruktionen untypisch ist) und prägt seither das Erscheinungsbild des Kahlenbergs

Die Stefaniewarte
ist ein 1887 auf dem Wiener Kahlenberg errichteter 22 Meter hoher Aussichtsturm und wurde nach Erzherzogin Stefanie benannt. Die Stefaniewarte diente von 1953 bis 1956 auch als Träger von Sendeantennen des ORFs.
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BeitragThema: Wien   Wien EmptyMi Okt 28, 2009 9:44 pm

Der Wiener Prater
ist eine sehr weitläufige öffentliche Parkanlage im 2. Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt, die noch heute zu großen Teilen aus Aulandschaften besteht. Wenn man außerhalb Wiens vom „Prater“ spricht, ist häufig nur der bekanntere Vergnügungspark im Prater, der „Wurstelprater“, gemeint. Dieser befindet sich an der Westspitze des Areals und macht flächenmäßig nur einen sehr kleinen Teil der gesamten, etwa 6 km² großen Praterlandschaft aus.
Wien Volksp10
(Sammlung "Cantus")
Lithografie Verlag Schneider & Lux Wien, gelaufen 1897 von Wien nach Rüdesheim/R.


Der Name „Prater“ leitet sich wahrscheinlich von „pratum“ (lat. für Wiese) bzw. „prato“ (ital. für „Flußaue“) her;
1873 wurde in Wien eine Weltausstellung abgehalten. Dazu wurde im Prater ein großes Gelände mit Ausstellungshallen angelegt, in dessen Zentrum die Rotunde, die 1937 abgebrannt ist, stand.
Wien Prater10
(Sammlung "Cantus")
Lichtdruck koloriert, gelaufen 1899 nach Olbernhau im Erzgebirge


Der Prater wurde zu einem der ersten Themenparks weltweit.
Etwa 1897 kam das heutige Wahrzeichen des Praters, das Riesenrad, hinzu.

Wien Akprat10
Lithografie Gruss aus Wien, Mehrbildkarte, Verlag Joh. Löw Wien, gelaufen 1898 mit OT "Wien 2/2 Etablissement Venedig" und Ankunftstempel Leipzig


Sieben Straßen bilden an deren Zusammenlauf den Praterstern. 1879 erhielt der Platz amtlich den Namen Praterstern. Seit 1897 verbindet die erste elektrisch betriebene Straßenbahnlinie Wiens, die spätere (und heutige) Linie 5, Praterstern und Westbahnhof.

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Photochromie 1917, Verlagsangabe mit Prägestempel unleserlich, gelaufen 1922

Bei seiner Enthüllung 1886 stand das Tegetthoff-Denkmal (Seeheld – Admiral in der k.k. österreich-ungarischen Kriegsmarine.) ursprünglich genau in der Mitte des Platzes, so liegt es seit 1955, bedingt durch die Erweiterung des Pratersterns, an seinem westlichen Rand, ohne verschoben worden zu sein.


Zuletzt von Gerhard am Sa Jul 31, 2010 4:25 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : Ergänzung mit Bildern aus der Sammlung von Cantus)
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BeitragThema: Wien   Wien EmptyMi Nov 04, 2009 11:26 pm

Das Burgtheater am Dr.-Karl-Lueger-Ring in Wien gilt als eine der bedeutendsten Bühnen Europas und ist nach der Comédie-Française das zweitälteste europäische, sowie das größte deutschsprachige Sprechtheater.

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Lithogafie "Gruss aus Wien" k.k. Hof-Burgtheater, Verlag Back und Schmitt, Wien, Druck Schwerdtfeger & Co Berlin.
Transparentpostkarte (oder "halte gegen das Licht"-Karte - bei Betrachtung gegen eine Lichtquelle erscheint das Motiv als Mondscheinkarte), gelaufen 1899


Das Gebäude gegenüber dem Rathaus wurde im neubarocken Stil von Gottfried Semper (Grundriss) und Karl Freiherr von Hasenauer (Fassade) entworfen. Die Bauarbeiten begannen am 16. Dezember 1874 und zogen sich 14 Jahre hin, in denen sich das Architektenduo zerstritt. Bereits 1876 zog sich Semper auf Grund gesundheitlicher Probleme nach Rom zurück und ließ Hasenauer seine Ideen alleine realisieren, der sich im Streit der Architekten vor allem für ein prachtvoll ausgestaltetes Bauwerk eingesetzt hatte.
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BeitragThema: Wien   Wien EmptyDo Nov 05, 2009 5:25 pm

Deutsches Volkstheater, K.K. Burgtheater und K.K. Hofoper

Wien Theate10

Correspondenzkarte gelaufen 1897
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BeitragThema: Wien   Wien EmptyMo Nov 09, 2009 11:14 pm

Albrechtsplatz
benannt nach Albrecht Friedrich Rudolf, * 3.8.1817 Wien + 18.2.1895, Erzherzog von Österreich.
Während des preussisch-österreichischen Krieges führte er die Südarmee (Sieg bei Custozza, 1866) und die Nordarmee. 1847-1895 war er Besitzer des Palais Taroucca auf der Augustinerbastei. Die darin befindliche Graphische Sammlung Albertina hat jedoch schon 1776 Herzog Albert von Sachsen-Teschen gegründet.
Der Albrechtsbrunnen (Danubiusbrunnen) wurde am 24. Dezember 1869 enthüllt.
Bei einem Bombenangriff auf Wien am 12. März 1945 wurde der Danubiusbrunnen schwer beschädigt, die Wiederherstellung nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte in stark verkleinerter Form.
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Lichtdruck, Verlag Würthle & Sohn, ungebraucht
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Lithografie "Gruß aus Wien", Mehrbildkarte, Verlag Kunstanstalt Miesler Berlin

Das auf der Ansichtskarte rechts davon sichtbare Gebäude - der Philipphof – wurde gänzlich zerstört, unter den Trümmern wurden knapp 300 Menschen begraben.
Heute befindet sich auf dem 1920 auf Albertinaplatz umbenannten Platz (einschließlich der entstandenen Baulücke durch den Philipphof) das 1988 enthüllte „Mahnmal gegen Krieg und Faschismus“ von Alfred Hrdlicka.
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Das Mozartdenkmal,
späthistoristisches Standbild aus Laaser Marmor, Enthüllung 1896, stand bis 1945 auf dem Albrechtsplatz.
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Wien Akwien25
Mehrbildkarte Wien - rechts oben Mozartdenkmal im Burggarten

Als das Denkmal 1945 durch Bomben schwer beschädigt wurde, trug man es ab, und stellte es 1953 im Burggarten an seinem heutigen Standort auf.


Zuletzt von Gerhard am Fr Sep 16, 2011 11:41 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Wien   Wien EmptyDi Nov 17, 2009 5:32 pm

Wien I - Volksgarten mit beiden Hofmuseen:

Das Kunsthistorische Museum wurde 1891 gemeinsam mit dem gegenüberliegenden, äußerlich fast völlig gleich aussehenden Naturhistorischen Museum eröffnet. Den Auftrag zum Bau des Museums hatte Kaiser Franz Joseph I. im Zuge der Stadterweiterung im Jahr 1858 gegeben.

Die beiden an der Ringstraße gelegenen Museumsbauten im Stil der italienischen Renaissance wurden nach Entwürfen Gottfried Sempers und Karl Freiherr von Hasenauers in den Jahren 1872 bis 1891 erbaut. Das Beleuchtungs- und Klimatsierungskonzept mit einer doppelten Verglasung der Decken machte den Verzicht auf Kunstlicht (damals vor allem auf Gasbasis) möglich, führte aber aufgrund dieser Tageslichtabhängigkeit zu saisonal unterschiedlichen Öffnungszeiten.

Entstanden ist das Museum aus den Sammlungen der Habsburger, vor allem aus der Portrait- und Harnischsammlung Ferdinands von Tirol, der Sammlung Kaiser Rudolfs II. (deren größter Teil jedoch verstreut ist) und der Gemäldesammlung von Erzherzog Leopold Wilhelm.

Heute ist das Museum als Bundesmuseum mit 1. Januar 1999 in die Vollrechtsfähigkeit entlassen – es war damit das erste der staatlichen Museen Österreichs, das die weitgehende Eigenfinanzierung umsetzte. Mit 1,3 Millionen Besuchern (2007) ist es das weitaus meistbesuchte Museum Österreichs.

Quelle: Wikipedia


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Ansichtskarte gelaufen 1920
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BeitragThema: Kursalon Wien - Veranstaltungsort NUMIPHIL09   Wien EmptyDo Dez 03, 2009 12:39 am

Kursalon im Stadtpark
Um mehr Möglichkeiten zur Erholung zu bieten, wurde ein Kursalon (etwas westlicher als der ursprüngliche Kurpavillon) vom Architekten Johann Garben, im Auftrag der Stadt Wien, in den Jahren 1865 bis 1867 erbaut.
Als der am Rande des erst wenige Jahre zuvor angelegten Wiener Stadtparks im Stile der italienischen Renaissance gebaute Kursalon eröffnet wurde, konnte sich wohl niemand vorstellen, dass dieses ursprünglich als Trinkhalle für Wasserkuren errichtete Gebäude noch mehr als 140 Jahre später als besondere Attraktion der Stadt Wien gelten würde.

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Wien, Kursalon im Stadtpark, Lichtdruck koloriert, Verlag Lederer & Popper, gelaufen 1904

Die Entwicklung von der Kuranstalt zum Musentempel zeichnete sich relativ bald ab. 1908 pachtete Hans Hübner den Kursalon, der von nun an Hübners Kursalon und später Kursalon Hübner hieß. Schon nach wenigen Jahren wurde der beliebte Treffpunkt des Wiener Bürgertums zum Schauplatz von Tanzveranstaltungen und Konzerten. Die mitunter Johann Strauß, dessen weltberühmtes Denkmal im Park vor dem Gebäude steht, dirigierte.

Wien Akwien11

Cur Salon im Stadtpark, Lithografie, Verlag der Hofkunsthandlung J. Velten Karlsruhe, ungelaufen

Bis Mitte des 20. Jahrhunderts fanden hier zahlreiche Veranstaltungen und gesellschaftliche Ereignisse statt. Ende der 1990er Jahre verkaufte die Stadt Wien den Kursalon, der mittlerweile im Besitz des ehemaligen Pächters, der Familie Hübner ist. Das aufwendig renovierte Gebäude hat sich als Veranstaltungszentrum der besonderen Art mit maßgeschneiderten Angeboten für in- und ausländische Gäste positioniert. Zum einen bieten sich die vier unterschiedlich großen Säle im Herzen der Stadt als ideale Location für Galas, Firmenjubiläen oder Privatfeste an.
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BeitragThema: Wien, Volkstheater   Wien EmptySo Mai 09, 2010 8:18 pm

Das Volkstheater wurde 1889 als „bürgerliches Gegenstück“ zum heutigen Burgtheater eröffnet. Heute gehört es mit 970 Sitzplätzen zu den größten Theaterhäusern im deutschsprachigen Raum.
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Lichtdruck "Deutsches Vokstheater mit dem Raimunddenkmal", gelaufen 1899

Wie das Schauspielhaus in Hamburg wurde auch das Wiener Volkstheater von den Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer erbaut.
Von Anfang an lag der Fokus auf österreichischen Autoren. Heute umfasst das Repertoire des Volkstheaters neben österreichischen auch deutsche und internationale Klassiker.
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BeitragThema: Wien   Wien EmptySo Mai 09, 2010 9:02 pm

Das Kloster der Salesianerinnen auf dem Rennweg
gehört dem Orden der „Heimsuchung Mariens“ an, der vom hl. Franz von Sales, Bischof von Genf, und der hl. Johanna Franziska von Chantal am 6. Juni 1610 in Annecy, im heutigen Frankreich, gegründet wurde.
1717 wurde die Wiener Niederlassung im Auftrag der Kaiserinwitwe Wilhelmine Amalia gegründet.

Wien Img41

Die Karte wurde am 3. Jänner 1900 aufgegeben und weist eine nette Kreuzer-Heller-Mischfrankatur auf:

Wien Img_0068
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BeitragThema: Wien   Wien EmptyDi Mai 18, 2010 5:17 pm

Blick über den Volksgarten,
gelaufen 1909

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BeitragThema: Vergessenes Wien   Wien EmptyDi Mai 18, 2010 5:59 pm

Nußdorfer Bierbrauerei von Bachofen & Medinger

Der k.u.k.Hofbrauer BOSCH von der Nußdorfer Bierbrauerei von Bachofen & Medinger erbaute ca 1842 den "Bockkeller" mit einem hölzernen Aussichtsturm mit Blick auf die Donau und den Wienerwald. Der Turm brannte im II Weltkrieg ab.

Wien Scan1067

Karte aus 1925
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BeitragThema: Wien, Schloss Belvedere   Wien EmptyDo Mai 27, 2010 10:37 pm

Der Plan zum Bau des Schloss Belvedere ersetzte die primäre Idee einer Gloriette "mit schönem Blick über die Stadt". Die Bauarbeiten für die Schlossanlage fanden fanden von 1717 bis 1723 durch Johann Lucas von Hildebrandt (1668–1745) für Prinz Eugen von Savoyen (1663–1736) statt.
Ab 1897 wurde das Obere Belvedere nach Plänen des Architekten Emil von Förster für den österreichischen Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand umgebaut und modernisiert, sodass die kaiserliche Familie ab 1899 hier wohnen konnte.
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K.k. Belvedere - Verlag Ledermann, Wien, Lichtdruck koloriert, gelaufen 1901 von Wien nach Budapest

Das ‚Obere‘ und ‚Untere Belvedere‘ bilden mit der verbindenden Gartenanlage ein barockes Ensemble. Der Schlossgarten wurde vom Kurbayrischen Gartenarchitekten Dominique Girard entworfen. Ausgehend vom Unteren Belvedere entwickelt sich die barocke Gartenkomposition entlang einer zentralen Mittelachse streng symmetrisch hin zum repräsentativen Oberen Belvedere. Stereometrisch gestaltete Bäume und Hecken, Skulpturen und Wasserspiele gehören zur Ausstattung des nach französischem Vorbild erbauten Gartens.
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Blick auf Wien vom Belvedere - Verlag Velten Karlsruhe, Druck Nister Nürnberg, Lithografie, ungebraucht
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BeitragThema: Wien, Leopoldsberg, Kahlenbergdorf   Wien EmptyMi Jun 09, 2010 11:14 pm

Der Berg wurde bereits 1130 als Chalwenberge erstmals urkundlich erwähnt und vorerst auf Grund seiner speziellen stark felsigen Gestalt unter dem Namen Kahlenberg bekannt. Früh entstanden auf dem nördlichen Abhang des Kahlenbergs Weingärten, die erstmals 1304 belegt sind.
Kaiser Leopold I. stiftete um 1679 eine neue Kirche mit 4 Kreuzarmen um einen zentralen Kuppelraum, seither "Leopoldsberg". 1683 beschädigt, wurde die Kirche 1718-30 von A. Beduzzi renoviert und um Vorhalle und Fassadentürme erweitert.

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Gruss vom Leopoldsberg, Kirche St. Leopold, Autotypie/Lithogr. Verlag Schwidernoch, gelaufen 1901

Der benachbarte Sauberg erhielt die Bezeichnung des Kahlenberges. Vor Allem auf Grund seiner einmaligen Aussicht ist der Berg bei den Wienern von großer Beliebtheit. Die Fernsicht reicht an Schönwettertagen bis weit über die Wiener Stadtgrenzen hinaus.

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Gruss vom Leopoldsberg, Kahlenbergdörfl. Lithografie, gelaufen 1898 von Wien nach Leipzig

Das Kahlenbergerdorf am Fuß des Leopoldsberges ist schon im 12. Jahrhundert urkundlich genannt. Ende des 12. Jahrhunderts war der Weinbau am Kahlenberg bereits im großen Stil betrieben worden. Der lokale Herzog und das Stift Klosterneuburg unterhielten viele Weingärten. Das Stift besaß sogar eine eigene Weinpresse, die es jedoch auf Wunsch des Fürsten diesem überließ. In der Folgezeit kamen auch zahlreiche andere Klöster und Kirchen in Besitz von Weingärten im Kahlenbergerdorf.
1892 wurde das Kahlenbergerdorf bis zur Nase des Leopoldsberges gemeinsam mit den benachbarten Wiener Vororten Sievering, Grinzing, Oberdöbling, Unterdöbling, Nußdorf und Heiligenstadt zu Wien eingemeindet, die in der Folge den Bezirk Döbling bildeten.


Zuletzt von Gerhard am Di Feb 07, 2012 10:30 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : ergänzt)
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BeitragThema: Wien, Elisabethbrücke   Wien EmptySo Jun 13, 2010 11:55 pm

An der Verbindungsstelle zwischen Kärntner Straße und Wiedner Hauptstraße wurde schon 1211 eine Holzbrücke über den Wienfluss erwähnt.
1847 wurde nach einem Wettbewerb für eine neue Brücke ein Projekt von Ludwig Förster zur Ausführung bestimmt - eine Ziegelbrücke mit Steinverkleidung.
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(Sammlung "Cantus")
Lichtdruck, Verlag Stengel & Co. Desden, gelaufen 1897


Sie hatte drei sieben Meter lange Bogenöffnungen und zur Ufersicherung Kaimauern. Die Brücke wurde am 23. April 1854 von Kaiserin Elisabeth eingeweiht und nach ihr benannt.
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Lithografie, Verlag Velten, Karlsruhe, Druck E. Nister, Nürnberg, ungebraucht


Auf Initiative des Vereins zur Förderung der bildenden Künste wurden 1867 auf der Brücke acht Marmorstandbilder aufgestellt. deren Herstellung unterstützte finanziell die Stadt Wien unter der Bedingung, dass die Statuen in ihr Eigentum übergingen. Anlässlich der Wienflussregulierung und der Einwölbung des Flusses beim späteren Karlsplatz wurde die Brücke 1897 abgetragen.
Die Statuen wurden zunächst bei der Stadtbahnstation Karlsplatz aufgestellt. Da sie aber durch den Ruß der Dampfloks schnell verschmutzten (im Volksmund „die acht Rauchfangkehrer“ genannt), wurden sie daher 1902 auf den Rathausplatz transferiert. und stehen nun im Zentrum des Rathausplatzes an beiden Seiten der Straße.
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Die Statuen vor dem Rathaus - Photochromie, Verlag Gerngross Wien, gelaufen 1910

Die Statuen stellen bedeutenden Persönlichkeiten aus der Geschichte Wiens dar: Markgraf Heinrich II. Jasomirgott, Rudolf der Stifter, Ernst Rüdiger von Starhemberg, Johann Bernhard Fischer von Erlach, Leopold der Glorreiche, Niklas Graf Salm, Erzbischof Leopold Karl von Kollonitsch und Joseph von Sonnenfels.


Zuletzt von Gerhard am Di Jun 15, 2010 7:31 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Hinweis - Wiener Prater   Wien EmptySo Jun 13, 2010 11:58 pm

Hinweis!
Bei dem weiter oben zu findenden Beitrag über den Wiener Prater habe ich zwei schöne Ansichtskarten aus dem Fundus von Cantus hinzugefügt!
Danke für die Unterstützung
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BeitragThema: Wien, Christinen-Denkmal in der Augustinerkirche   Wien EmptyFr Jul 30, 2010 9:00 pm

Augustinerkirche
Friedrich der Schöne stiftete 1327 den "Beschuhten Augustinern" Kirche und Kloster. Die Augustinerkriche wurde vom bayerischen Baumeister Dietrich Landtner von Pirn 1330 - 1339 erbaut und 10 Jahre später geweiht, was Friedrich jedoch nicht mehr erlebte, denn er starb bereits 1330.
Wien August10
AK Augustinerkirche, Lichtdruck koloriert, gelaufen 1905

Die Lage dieser Kirche im erweiterten Verband der Hofburg ist ungewöhnlich, denn sie ist von drei Seiten mit Bauwerken (Albertina, Nationalbibliothek und gegen die Straßenseite hin von einer Flucht von Gassenläden) eingeschlossen. Trotzdem wirkt sie sehr hell. Der Eingang befindet sich am Josephsplatz. Durch das räumliche Zusammenwachsen mit der Hofburg wurde die Augustinerkirche im Jahre 1634 zur Kaiserlichen Hofpfarrkirche erhoben und in Folge zur Trauungskirche der Habsburger. 1736 heiratete hier Erzherzogin Maria-Theresia Franz Stefan von Lothringen, 1854 Kaiser Franz Josef I. Prinzessin Elisabeth von Bayern.
Wien Gswien10
Ansichtskarte (philatelistisch richtige Bezeichnung Bildpostkarte) postfrisch der ÖPT mit Wertstempeleindruck Elisabeth und priority 17.7.1998 - Vorderseite Denkmal von Kaiserin Elisabeth (beitrag folgt)

Im Inneren der Kirche, im rechten Seitenschiff, befindet sich das Christinen-Denkmal.
Antonio Canova schuf dieses Grabmal in den Jahren 1798 bis1805, es gilt als Hauptwerk der klassizistischen Grabmalkunst.
In das geöffnete Tor schreitet die Tugend mit der Urne, begleitet von zwei Mädchen mit Totenfackeln. Ihnen folgt Caritas (die Liebe) mit einem blinden Greis am Arm. Rechts befindet sich ein Genius mit Löwe und dem Wappenschild derer von Sachsen-Teschen, oben die Glückseligkeit mit dem Medaillon der Verstorbenen.

Wien Christ10
(Sammlung CANTUS)
Gruss aus Wien - Christinen- Denkmal, Lichtdruck color, gelaufen


Auftraggeber war der Witwer von Erzherzogin Marie Christine, Herzog Albrecht von Sachsen-Teschen. Die sterbliche Hülle von Erzherzogin Marie Christine, der es gewidmet ist, wird man darin vergeblich suchen, denn die befindet sich in der Kapuzinergruft.
Marie Christine war das Lieblingskind von Maria Theresia. 16 Kinder hatte die Kaiserin, drei starben früh, und von den restlichen 13 war es nur Christine gestattet, eine Liebesheirat einzugehen, die dann auch all die Jahre sehr glücklich war. Sicher ist das Meisterwerk aus Carrara-Marmor mit den herrlichen Figuren ein Ausdruck der Liebe des Herzogs Albrecht.
Wien Christ11
Lichtdruck, Verlag Ledermann, Wien 1911, gelaufen 1913 nach Bayern


Zuletzt von Gerhard am Fr Feb 03, 2012 8:47 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : AK eingefügt)
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BeitragThema: Wien   Wien EmptyFr Jul 30, 2010 10:57 pm

eine weitere Ergänzung zum Prater:

Wien Img_0017

Die Karte zeigt die Hauptallee, leider ungelaufen und ohne Jahr.
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BeitragThema: Wien   Wien EmptySa Jul 31, 2010 11:38 am

und jetzt der Praterstern:

im Zentrum das Tegetthoff-Denkmal und rechts hinten das Riesenrad

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Wien, Praterstern - gelaufen 1932
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BeitragThema: Wien   Wien EmptyDi Aug 03, 2010 12:13 pm

Das Volkstheater (ehemals Deutsches Volkstheater) ist ein 1889 nach Entwürfen von Hermann Helmer und Ferdinand Fellner erbautes Theater im 7. Wiener Gemeindebezirk Neubau. Es befindet sich am Beginn der Neustiftgasse hinter dem Justizpalast in Nachbarschaft des Museumsquartiers und des Spittelbergs und ist eines der größten Theater im deutschsprachigen Raum.

Quelle: Wikipedia

Wien Img_0020

Wien, Deutsches Volkstheater, gelaufen 1922
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