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Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Bild5110

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 Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945

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wilma
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wilma


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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptySo Jul 18, 2021 5:38 pm

jklang schrieb:
Was mich auch einmal interessierte wäre, ob dieser Thread auch gelesen wird. Vielleicht könnte jeder, der diesen Beitrag liest kurz Hallo sagen. Ich schreibe gerne zu dem Thema, aber habe keine rechte Vorstellung, ob es außer kaiserschmidt und mir noch Interesse findet. Herzliche Grüße Johannes

Hallo Johannes,

also ich lese in diesem Thread IMMER, wenn auch etwas zeitversetzt, mit. Ich bin stets erstaunt, was für ein umfangreiches breites Wissen du hast. Es macht Spaß hier zu lesen, da ich recht wenig über dieses Thema weiss, das mich auch sehr interessiert.

Wie du weißt, bin ich ja Österreich nach 1945 Sammler und kann zum Thema hier nichts beisteuern.

Viele Grüße, Wilma


Zuletzt von wilma am So Jul 18, 2021 8:02 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Tippfehler)
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Gerhard
Admin
Gerhard


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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptySo Jul 18, 2021 6:36 pm

jklang schrieb:
Vielleicht könnte jeder, der diesen Beitrag liest kurz Hallo sagen. Ich schreibe gerne zu dem Thema, aber habe keine rechte Vorstellung, ob es außer kaiserschmidt und mir noch Interesse findet.

Hallo Johannes,

kurz Hallo  ja
auch ich verfolge natürlich immer mit Interesse deine Beiträge. Mein Schweigen dazu ist darin begründet, dass ich aus meinen Sammelgebieten dazu leider nichts Nennenswertes hinzuzufügen habe.

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard
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jklang
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jklang


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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptyMo Jul 19, 2021 6:20 pm

wilma schrieb:
jklang schrieb:
Was mich auch einmal interessierte wäre, ob dieser Thread auch gelesen wird. Vielleicht könnte jeder, der diesen Beitrag liest kurz Hallo sagen. Ich schreibe gerne zu dem Thema, aber habe keine rechte Vorstellung, ob es außer kaiserschmidt und mir noch Interesse findet. Herzliche Grüße Johannes

Hallo Johannes,

also ich lese in diesem Thread IMMER, wenn auch etwas zeitversetzt, mit. Ich bin stets erstaunt, was für ein umfangreiches breites Wissen du hast. Es macht Spaß hier zu lesen, da ich recht wenig über dieses Thema weiss, das mich auch sehr interessiert.

Wie du weißt, bin ich ja Österreich nach 1945 Sammler und kann zum Thema hier nichts beisteuern.

Viele Grüße, Wilma

Hallo Wilma,
ganz herzlichen Dank für Deine Rückmeldung und die Einschätzung. Auch ich lerne immer Interessantes bei Deinen threads und den tollen Stücken.
Lieben Dank und beste Grüße Johannes
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jklang
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jklang


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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptyMo Jul 19, 2021 6:22 pm

Gerhard schrieb:
jklang schrieb:
Vielleicht könnte jeder, der diesen Beitrag liest kurz Hallo sagen. Ich schreibe gerne zu dem Thema, aber habe keine rechte Vorstellung, ob es außer kaiserschmidt und mir noch Interesse findet.

Hallo Johannes,

kurz Hallo  ja
auch ich verfolge natürlich immer mit Interesse deine Beiträge. Mein Schweigen dazu ist darin begründet, dass ich aus meinen Sammelgebieten dazu leider nichts Nennenswertes hinzuzufügen habe.

Herzliche Sammlergrüße
Gerhard

Hallo Gerhard,
auch Dir herzlichen Dank für die Meldung und im Übrigen auch mal für Deine tolle Arbeit hier im Forum.
Grüße Johannes
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jklang
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jklang


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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptyFr Jul 23, 2021 1:56 pm

Servus,
hier nun eine Karte, die über das reine Zensurthema hinausreicht.
Aus der UDSSR im Juni 1941 ins Generalgouvernement und im Speziellen in das Warschauer Ghetto.
Post aus der UDSSR in das deutsche Einflußgebiet besonders aus dem Juni 41, somit kurz vor dem Überfall auf die UDSSR, ist nicht häufig.
Im Besonderen gilt dies natürlich für Post in das Ghetto. Hier möchte jemand Informationen vom Judenrat über Familienangehörige erhalten. Diese Karte ging tatsächlich noch durch, denn mit den Massenmorden an den Juden nach dem Überfall auf die UDSSR und abschließend mit der Wannseekonferenz von 1/42, war die Vernichtung der Juden generell beschlossen und somit wären solche Anfragen und deren Bearbeitung sowieso hinfällig.
Interessant auch der Text über das schwere Leben in der Sowjetunion auf der Rückseite der aus puren Holzfasern hergestellten Karte.
Auch die Zensur ist interessant, denn zuerst erhielt die Karte wohl nur einen Durchlaufstempel, dann aber erfolgte eine eingehende Zensur, wie der Kontrollstempel vorne und die chemische Zensur hinten bezeugen.
Herzliche Grüße
Johannes
Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Udssr910
Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Udssr911
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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptySa Jul 24, 2021 1:01 pm

Erneut Servus,
das Wesentliche der Zensur für den Sammler solcher Stücke stellen letztlich Stempel dar. Da gibt es solche, die wie der sprichwörtliche Sand am Meer vorkommen und solche, die höchst selten sind. Natürlich strebt man immer nach den letzteren. Nach dem missglückten Attentat auf AH in der Wolfsschanze 1944 wurde die Verantwortung für die ABP`n der Wehrmacht entzogen und der Gestapo unterstellt. Das führte zu einer Änderung der Beschriftung der Stempel. Nun hieß es "Zensur- oder auch Prüfstelle" und nicht mehr Oberkommando der Wehrmacht. Diese neuen Stempel wurden gegen Ende 1944 eingeführt und sind somit in manchen ABP`n, die wie Königsberg oder Köln durch den Kriegsverlauf über kaum noch Hinterland verfügten selten. Den Königsberger Stempel habe ich lange gesucht und nun vor einiger Zeit auch gefunden und zeige ihn hier auf einer ungewöhnlichen Kriegsgefangenensendung. Klassischer Weise liefen diese Sendungen über Berlin oder Hof.
PS Auch die Zensurstreifen wurden umgestellt aber z.B. nicht mehr in Königsberg.
Beste Grüße Johannes
Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Kznbgz10
Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Kzbg2z10
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wilma
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wilma


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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptySo Jul 25, 2021 7:12 pm

jklang schrieb:
Servus,
hier nun eine Karte, die über das reine Zensurthema hinausreicht.
Aus der UDSSR im Juni 1941 ins Generalgouvernement und im Speziellen in das Warschauer Ghetto.
Post aus der UDSSR in das deutsche Einflußgebiet besonders aus dem Juni 41, somit kurz vor dem Überfall auf die UDSSR, ist nicht häufig.
Im Besonderen gilt dies natürlich für Post in das Ghetto. Hier möchte jemand Informationen vom Judenrat über Familienangehörige erhalten. Diese Karte ging tatsächlich noch durch, denn mit den Massenmorden an den Juden nach dem Überfall auf die UDSSR und abschließend mit der Wannseekonferenz von 1/42, war die Vernichtung der Juden generell beschlossen und somit wären solche Anfragen und deren Bearbeitung sowieso hinfällig.
Interessant auch der Text über das schwere Leben in der Sowjetunion auf der Rückseite der aus puren Holzfasern hergestellten Karte.
Auch die Zensur ist interessant, denn zuerst erhielt die Karte wohl nur einen Durchlaufstempel, dann aber erfolgte eine eingehende Zensur, wie der Kontrollstempel vorne und die chemische Zensur hinten bezeugen.
Herzliche Grüße
Johannes
Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Udssr910
Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Udssr911

Hallo Johannes,

danke fürs Zeigen dieses zeitgeschichtlich hoch interessanten Beleges. Er verdeutlicht den Wahnsinn, der damals an allen Ecken und Enden herrschte.

Viele Grüße, Wilma
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kaiserschmidt
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kaiserschmidt


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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptyDo Jul 29, 2021 2:36 pm


Hallo Forumler,

Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Bild_966

Karte von Tamsweg vom 23.12.1943 nach Ugarn. Die Karte ging zurück an den Absender.
Auf die Adresse ist ein Hinweiszettel geklebt, der den gleichen Text hat wie der
Hinweisstempel GB1.7 bei Landsmann. Die Zensur erfolgte in Wien.
Diesen Zettel habe ich bei Landsmann nicht gefunden - habe ich da etwas übersehen ?
Bitte Johannes kläre mich auf.

Kaiserschmidt

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jklang
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jklang


Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Empty
BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptyFr Jul 30, 2021 11:44 am

kaiserschmidt schrieb:

Hallo Forumler,

Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Bild_966

Karte von Tamsweg vom 23.12.1943 nach Ugarn. Die Karte ging zurück an den Absender.
Auf die Adresse ist ein Hinweiszettel geklebt, der den gleichen Text hat wie der
Hinweisstempel GB1.7 bei Landsmann. Die Zensur erfolgte in Wien.
Diesen Zettel habe ich bei Landsmann nicht gefunden - habe ich da etwas übersehen ?
Bitte Johannes kläre mich auf.

Kaiserschmidt


Hallo Reinhard,
Du zeigst da ein interessantes Stück. Der Zettel entstammt tatsächlich nicht einer ABP, sondern wird als postalischer Zettel angesehen. Diese Sorte gab es auch und sie sind eher nicht häufiger als solche der ABP`n. Bisher sind sie auch noch nicht systematisch erfaßt und ausgewertet worden, was aber gerechtfertigt wäre, da sie auch auf den Sachverhalt der Zensur eingehen.
In welchem oder welchen Amt/Ämtern die Zettel verwendet wurden ist auch nicht immer bekannt. Der Deine tauchte bisher im Zusammenhang mit Berliner Zensur auf, Wien ist also neu.
Ich hoffe ich konnte helfen.
Beste Grüße Johannes
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kaiserschmidt
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kaiserschmidt


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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptyFr Jul 30, 2021 4:16 pm

Hallo Johannes,

so ganz verstehe ich das Proceder bei diesem Vorgang nicht.
Tamsweg ist ein kleiner Markt im Lungau in den Tauern, übrigens der kälteste Ort
Österreichs. Dort wurde der Verstosszettel ganz sicher nicht angeklebt.
Er ist dann zur Post nach Wien, die festgestellt hat, daß die Karte   nicht am Schalter
aufgegeben wurde??. Dann erst ging die Karte zur Zensurstelle, die zensurierte und die Karte an den Empfänger zurückschickte. Die Zensurnebenstepel sind so angebracht, dass daraus ersehen
werden kann, daß diese nachträglich angebracht wurden.

Warum wurde die Karte zur Zensur übersandt, wenn die Post sie an den Empfänger
zurückschickte ?
Vielleicht weisst Du eine Antwort.

Grüße Reinhard


Zuletzt von kaiserschmidt am Sa Jul 31, 2021 5:04 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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jklang
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jklang


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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptyFr Jul 30, 2021 6:40 pm

kaiserschmidt schrieb:
Hallo Johannes,

so ganz verstehe ich das Proceder bei diesem Vorgang nicht.
Tamsweg ist ein kleiner Markt im Lungau in den Tauern, übrigens der kälteste Ort
Österreichs. Dort wurde der Verstosszettel ganz sicher nicht angeklebt.
Er ist dann zur Post nach Wien, die festgestellt hat, daß die Karte   nicht am Schalter
aufgegeben wurde??. Dann erst ging die Karte zur Zensurstelle, die zensurierte und die Karte an den Empfänger zurückschickte. Die Zensurnebenstepel sind so angebracht, dass daraus ersehen
werden kann, daß diese nachträglich angebracht wurden.

Warum wurde die Karte zur Zensur übersandt, wenn die Post sie an den Empfänger
zurückschickte ?


Vielleicht weisst Du eine Antwort.

Grüße Reinhard



Hallo Reinhard.
Du hast Recht. Der Zettel wurde keinesfalls in Tamsweg angebracht. Aber Auslandspost sollte ab spätestens 1942 auch trotz, oder gerade wegen Verfehlungen den ABP'n überstellt werden. Man meinte wohl, dass derjenige, der den Fehler beging daß tat ,um etwas zu verbergen. Das die Karte aus dem Kaste stammte war in Tamsweg bekannt und wurde nach zentral weitergemeldet. Vermutlich nach Salzburg wo solche Stücke gesammelt und dann in die zuständigen ABP'n abgeleitet wurde. Es wäre vorstellbar, dass dort der Zettel angebracht wurde, oder möglicherweise auch in dem der ABP Wien zugehörigen Postamt. Ein solches Vorgehen ist z. B. für Königsberg bekannt. Ich hoffe ich konnte das Ganze etwas erhellen. Über die ABP Zettel gibt es teilweise Aufzeichnungen. Diese Postzettel sind allerdings nicht vermerkt.
Grüße Johannes
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kaiserschmidt
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kaiserschmidt


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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptySa Jul 31, 2021 4:59 pm


Hallo Forumler.

Kaiserschmidt schrieb


jklang schrieb:
kaiserschmidt schrieb:

Hallo Forumler,

Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Bild_966

Karte von Tamsweg vom 23.12.1943 nach Ugarn. Die Karte ging zurück an den Absender.
Auf die Adresse ist ein Hinweiszettel geklebt, der den gleichen Text hat wie der
Hinweisstempel GB1.7 bei Landsmann. Die Zensur erfolgte in Wien.
Diesen Zettel habe ich bei Landsmann nicht gefunden - habe ich da etwas übersehen ?
Bitte Johannes kläre mich auf.

Kaiserschmidt


Hallo Reinhard,
Du zeigst da ein interessantes Stück. Der Zettel entstammt tatsächlich nicht einer ABP, sondern wird als postalischer Zettel angesehen. Diese Sorte gab es auch und sie sind eher nicht häufiger als solche der ABP`n. Bisher sind sie auch noch nicht systematisch erfaßt und ausgewertet worden, was aber gerechtfertigt wäre, da sie auch auf den Sachverhalt der Zensur eingehen.
In welchem oder welchen Amt/Ämtern die Zettel verwendet wurden ist auch nicht immer bekannt. Der Deine tauchte bisher im Zusammenhang mit Berliner Zensur auf, Wien ist also neu.
Ich hoffe ich konnte helfen.
Beste Grüße Johannes

Hallo Johannes,

Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Bild_967

die Karte nach Ungarn wurde am 23.12.1943 geschrieben. Seit 10.9.1943 mußten alle beim
Postschalter eingelieferten Auslandssendungen 2 x gestempelt werden. Damit erkannte die ABP
die ordnungsgemäße Einlieferung. Landsmann schreibt auf Seite 421, daß Stempel nach dem
September 1943, die Zurück beinhalteten, dann den ABPs zugeordnet werden,
wenn sie Prüfvermerke tragen. In Tamsweg wurde die Karte nachträglich am 29.12.1943
entwertet. Wenn das kein Stempelirrtum ist, stelle ich mir den Verlauf so vor:

Die Karte wurde ohne Stempelung vom kleinen Postamt Tamsweg der ABP Wien zugeleitet.
Dort wurde der Klebezettel angebracht, Prüfstemel und Prüfzeichen abgeschlagen und
die Karte retour nach Tamsweg geschickt. Dann wurde sie am 29.12. gestempelt und dem
Absender zurückgegeben. Stempel in gleicher Form wie der Klebezettel sind erst seit Jänner
1944 in Wien in Verwendung.
Postzettel mit diesem Text PZ2.4 listet Landsmann nur für den Zeitraum 10-11/43
auf.

Könnte das so oassen ?

Grüße Reinhard

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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptySa Jul 31, 2021 5:13 pm

kaiserschmidt schrieb:

Hallo Forumler.

Kaiserschmidt schrieb


jklang schrieb:
kaiserschmidt schrieb:

Hallo Forumler,

Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Bild_966

Karte von Tamsweg vom 23.12.1943 nach Ugarn. Die Karte ging zurück an den Absender.
Auf die Adresse ist ein Hinweiszettel geklebt, der den gleichen Text hat wie der
Hinweisstempel GB1.7 bei Landsmann. Die Zensur erfolgte in Wien.
Diesen Zettel habe ich bei Landsmann nicht gefunden - habe ich da etwas übersehen ?
Bitte Johannes kläre mich auf.

Kaiserschmidt


Hallo Reinhard,
Du zeigst da ein interessantes Stück. Der Zettel entstammt tatsächlich nicht einer ABP, sondern wird als postalischer Zettel angesehen. Diese Sorte gab es auch und sie sind eher nicht häufiger als solche der ABP`n. Bisher sind sie auch noch nicht systematisch erfaßt und ausgewertet worden, was aber gerechtfertigt wäre, da sie auch auf den Sachverhalt der Zensur eingehen.
In welchem oder welchen Amt/Ämtern die Zettel verwendet wurden ist auch nicht immer bekannt. Der Deine tauchte bisher im Zusammenhang mit Berliner Zensur auf, Wien ist also neu.
Ich hoffe ich konnte helfen.
Beste Grüße Johannes

Hallo Johannes,

Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Bild_967

die Karte nach Ungarn wurde am 23.12.1943 geschrieben. Seit 10.9.1943 mußten alle beim
Postschalter eingelieferten Auslandssendungen 2 x gestempelt werden. Damit erkannte die ABP
die ordnungsgemäße Einlieferung. Landsmann schreibt auf Seite 421, daß Stempel nach dem
September 1943, die Zurück beinhalteten, dann den ABPs zugeordnet werden,
wenn sie Prüfvermerke tragen. In Tamsweg wurde die Karte nachträglich am 29.12.1943
entwertet. Wenn das kein Stempelirrtum ist, stelle ich mir den Verlauf so vor:

Die Karte wurde ohne Stempelung vom kleinen Postamt Tamsweg der ABP Wien zugeleitet.
Dort wurde der Klebezettel angebracht, Prüfstemel und Prüfzeichen abgeschlagen und
die Karte retour nach Tamsweg geschickt. Dann wurde sie am 29.12. gestempelt und dem
Absender zurückgegeben. Stempel in gleicher Form wie der Klebezettel sind erst seit Jänner
1944 in Wien in Verwendung.
Postzettel mit diesem Text PZ2.4 listet Landsmann nur für den Zeitraum 10-11/43
auf.

Könnte das so oassen ?

Grüße Reinhard



Hallo Reinhard,
jein. Dieser Zettel ist erst aus 10/12 1943 überliefert aber in Verbindung mit Berlin. Wien ist neu. Ähnliche Zettel auch vor der 2 Stempel Vorschrift sind auch schon aus 1940 bekannt. Die 2 Stempelregelung sollte das Erkennen erleichtern, ähnlich wie auch die Kennkarten. Insgesamt erkannte ja aber das Aufnahmeamt die Kasteneinlieferung und sollte diese, wie ich ja oben schrieb weitermelden an die übergeordneten Ämter. Die Belege sollten auf jeden Fall, aus den auch schon og Gründen in die ABP`n abgeleitet werden.
Ich vermute auch, dass die Karte zwar am 23.12. geschrieben, aber erst am 28.12. oä eingeworfen wurde, denn eine systematische Stempelung nach Rückgabe gab es nicht, die Karte blieb einfach länger liegen vor Ort.
Beste Grüße Johannes
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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptyDo Aug 05, 2021 4:03 pm


Hallo Forumler,

jklang hat uns schon eine aus Wien versandte Kongresspost gezeigt. Da habe ich gelernt,
darauf zu achten.

Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Bild309

Karte aus Wien vom 12.10.1942 ( Ersttag ) von Wien nach Kopenhagen. Die Karte ist
handschriftlich überschrieben mit Kongresspost. So wurde sie der Schnellzensur in Wien unterzogen - kenntlich am Prüferzeichen - und nach Dänemark weitergeleitet.

Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Bild_971

Offensichtlich durften die Teilnehmer des Postkongresses auch Ansichtskarten schreiben,
die ansonsten in das Ausland nicht gestattet waren.

Kaiserschmidt

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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptySa Aug 07, 2021 10:39 pm

kaiserschmidt schrieb:

Hallo Forumler,

jklang hat uns schon eine aus Wien versandte Kongresspost gezeigt. Da habe ich gelernt,
darauf zu achten.

Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Bild309

Karte aus Wien vom 12.10.1942 ( Ersttag ) von Wien nach Kopenhagen. Die Karte ist
handschriftlich überschrieben mit Kongresspost. So wurde sie der Schnellzensur in Wien unterzogen - kenntlich am Prüferzeichen - und nach Dänemark weitergeleitet.

Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Bild_971

Offensichtlich durften die Teilnehmer des Postkongresses auch Ansichtskarten schreiben,
die ansonsten in das Ausland nicht gestattet waren.

Kaiserschmidt



Hallo Reinhard,
Glückwunsch! Da hast Du uns ein ganz feines Stück gezeigt, das tatsächlich der speziell für den Kongress eingerichteten Schnellprüfung unterzogen wurde. Interessant auch die Verwendung der Ansichtskarte, wobei dies sicher nicht explizit erlaubt, sondern in diesen Fällen geduldet wurde. Man wollte ja einen guten Eindruck hinterlassen.
Beste Grüße Johannes
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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptyFr Okt 15, 2021 5:04 pm

Servus,
vor Kurzem gelang es mir auf einer norwegischen Auktion zu erstaunlich niedrigen Kosten (vorne eine 2 und insgesamt 3stellig) einen norwegischen Einlagezettel samt Umschlag zu ersteigern. Im Landsmann sind zwar diverse Varianten dieses Zettels gelistet aber alle mit "F" was bedeutet, dass höchstens 3 Exemplare bis dato bekannt sind. Diese Stücke sind auch in Skandinavien recht beliebt und bleiben somit meist dort. Umso erfreuter war ich als ich dieses Stück fand und erstehen konnte. Das Thema dieser Sorte Zettel ist das Übliche: wie hier keine Ansichtskarten, nicht mehr als 4 Seiten Text, keine aufgeklebten (sic!, aus Frankreich wurden auch beigelegte Fotos beanstandet) Fotografien, kein Steno, kein Esperanto oder Hebräisch...., nichts ins feindliche Ausland. Während diese Zettel aus Frankfurt oder Berlin fast Masse sind, sind sie aus Oslo Seltenheiten, denn es gibt z.B. nicht wenige Ansichtskarten, die ohne Umschlag unbehindert transportiert wurden. Hier nun dieses neue Highlight (zumindest für mich) meiner Sammlung
Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Norein10
Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Norein11
Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Norein12
Beste Grüße Johannes
PS: Nebenbei ist auch der mehrfach angebrachte Stempel bzgl. der Ansichtskarten selten, obwohl er hier geradezu inflationär abgeschlagen wurde
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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptyMo Nov 15, 2021 5:27 pm


Hallo Forumler,

Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Bild327

Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Bild1034

Karte vom 12.3.1943 aus Lüdenscheid nach La Chapelle / Oise in das unbesetzte Frankreich. Entwertet mit einem Freistempler der Westfälischen
Aluminiumindustrie Jünger & Co, Gebühr für einen Auslandspostkarte 15 Pfennig.
Da auf der Karte kein Absender angegeben wurde, wurde sie von der Prüfstelle Frankfurt mit einem Klebezettel versehen und
zurückgeschickt. Dieser Beanstandungszettel ist bei Landsmann unter der Nummer EZ1.3 erfasst.
Der französische Arbeiter gibt als neue Adresse eine Gaststätte in Lüdenscheid an.
Ob der handschriftliche Vermerk auf der Karte

Bitte den Namen des Gastarbeiters angeben
eine höhere Bewertung ergibt, kann mir jklang sicher sagen.

Kaiserschmidt

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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptyDo Nov 25, 2021 5:08 pm


Hallo Forumler,

Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Bild1039

Telegramm aus Lublin nach Wien vom 29.3.1943. Der rote Zensurstempel KONTROLLIERT ist falsch.

Kaiserschmidt

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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptyDo Nov 25, 2021 10:30 pm

kaiserschmidt schrieb:

Hallo Forumler,

Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Bild327

Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Bild1034

Karte vom 12.3.1943 aus Lüdenscheid nach La Chapelle / Oise  in das unbesetzte Frankreich. Entwertet mit einem Freistempler der Westfälischen
Aluminiumindustrie Jünger & Co, Gebühr für einen Auslandspostkarte 15 Pfennig.
Da auf der Karte kein Absender angegeben wurde, wurde sie von der Prüfstelle Frankfurt mit einem Klebezettel versehen und
zurückgeschickt. Dieser Beanstandungszettel ist bei Landsmann unter der Nummer EZ1.3 erfasst.
Der französische Arbeiter gibt als neue Adresse eine Gaststätte in Lüdenscheid an.
Ob der handschriftliche Vermerk auf der Karte

Bitte den Namen des Gastarbeiters angeben
eine höhere Bewertung ergibt, kann mir jklang sicher sagen.

Kaiserschmidt


Hallo Reinhard.
Entschuldigung dass ich mich erst jetzt melde. Ich hatte die Frage irgendwie übersehen.
Also man kann schon sagen,  dass handschriftliche Anmerkungen,  vor allem auf Einlagezettel den Beleg individuallisieren,  oftmals eben sogar ein Einzelstück darstellen,  ob daraus dann aber auch immer ein höherer Preis resultiert ist nicht garantiert.
Beste Grüße Johannes


Zuletzt von jklang am Fr Nov 26, 2021 4:31 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptyDo Nov 25, 2021 10:54 pm

kaiserschmidt schrieb:

Hallo Forumler,

Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Bild1039

Telegramm aus Lublin nach Wien vom 29.3.1943. Der rote Zensurstempel KONTROLLIERT ist falsch.

Kaiserschmidt


Hallo Reinhard.
Noch eine Anmerkung. Der geprüft OKW Stempel stellt auch eine Fälschung dar. Das Generalgouvernement galt zwar zollrechtlich als Ausland, postalisch wurde aber die Zensur frühzeitig aufgehoben, somit auch für Telegramme. So lange es Zensur gab war Berlin zuständig der OKW Stempel ist aber am ehesten den Frankfurter oder Münchner Stempeln nachempfunden und ohne Kennbuchstaben.
Beste Grüße Johannes
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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptyFr Nov 26, 2021 4:21 pm


Hallo Johannes,

danke für Deine Einschätzung und die Erläuterung des 2. Falschstempels.
Ich habe geglaubt, daß dieser Stempel echt ist.

Grüße Reinhard

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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptyDo Dez 02, 2021 10:41 am

Servus,
Gestern bekam ich ein neues Stück für die "Raritätensammlung". Erneut stammt es aus Norwegen. Diesmal aus Voss 1940. Von dem Stempel sind lt. norwegischer Quellen bisher 2 bekannt; und auch falls noch weitere auftauchen bleibt es einer der seltensten Zensuren des gesamten Gebietes. Das liegt vor allem daran, das der Stempel nur sehr kurz in der Kleinstadt Voss (2020: 15800 Einwohner, 80 Jahre zuvor werden es eher weniger gewesen sein) verwendet wurde. Die Stadt liegt etwas ab vom Schuß ca 75 km südlich von Bergen in Südnorwegen. Man stellt sich die Frage, wieso eben dort eine Zensurstelle etabliert wurde, wenn auch nur kurz. Die Antwort liegt auch in der Lage begründet. Nachdem die Besetzung Norwegens, nach Rückschlägen, letztlich doch gelang, gab es nur noch wenige, kleine, abgelegene Regionen in denen Widerstand geleistet wurde, so im Besonderen in Voss. Dies hatte zur Folge, dass die 69. Infanterie-Division im April 1940 nach Norwegen verschifft und in Bergen entladen wurde. Anschließend marschierte die Division in den Raum Voss - Myrdal, um hier zusammen mit der 163. Infanterie-Division den letzten norwegischen Widerstand zu brechen. Anschließend verblieb die Division als Sicherungstruppe in Südnorwegen (lt. Lexikon d. Wehrmacht).
Ich glaube, so wird aus einem recht simplen Beleg ein seltenes und spannendes Stück Zeitgeschichte, zumal hier der seltene Fall von Inlandszensur vorliegt. Über den Aufwand zur Erlangung "schweigt des Sängers Höflichkeit".
Herzliche Grüße Johannes
Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 Vossze10
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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptyDo Dez 02, 2021 12:03 pm


Hallo Johannes,

gratuliere zu diesem seltenen Stück.

Reinhard

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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptySa Dez 04, 2021 12:34 pm

kaiserschmidt schrieb:

Hallo Johannes,

gratuliere zu diesem seltenen Stück.

Reinhard


Hallo Reinhard,
vielen Dank und beste Grüße
Johannes
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BeitragThema: Re: Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945   Zensuren unter deutscher Herrschaft bis 1945 - Seite 4 EmptyFr Dez 10, 2021 10:29 am

Servus erneut,
ich bin weiterhin mal in Norwegen. Diesmal aber kein Stück vom Beginn, sondern vom Ende der deutschen Zensuren. Am 08.05.1945 war Norwegen von der Besatzung befreit, aber mehr oder weniger bis dahin wurde zensiert. Manches lief in die Prüfstelle ein unterlief einigen Schritten der Bearbeitung und blieb dann aber liegen. Solche Post wurde dann von norwegischen Stellen nach Auffindung unter ihren Prämissen nochmals geprüft und erst dann abgeleitet. Solche Stücke sind nicht so häufig. Übrigens gab es ähnliches auch von anderen ABP`n.
Dieses geschilderte Vorgehen kann man auch bei "Landsmann" im Katalog auf Seite 302 ersehen, und dann gibt es auch dort eine Abbildung zu solch einem Stück. Dieses Stücks!! Dieser Beleg ist somit sogar Literaturbekannt. Aber sicher ist, hier kommt er besser zur Geltung.
Herzliche Grüße Johannes
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